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PRESSE/WestLB braucht voraussichtlich mehr Kapital

Dieser Inhalt wurde am 09. November 2009 - 08:30 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Die WestLB wird einem Pressebericht zufolge auch im Fall einer Eigenkapitalentlastung durch die Bildung der Bad Bank neues Kapital benötigen. Die vom Vorstand für die Abwicklungsanstalt vorgesehenen 87 Milliarden Euro an Krediten und Wertpapieren liessen in den kommenden Jahren Verluste zwischen 1,5 und 3 Milliarden Euro erwarte, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Montag. Derzeit verhandele das Bundesfinanzministerium, mit dem Bankenrettungsfonds Soffin, der Bankenaufsicht und der EU-Kommission sowie Vorstand und Eignern der WestLB über die Kapitalausstattung der Landesbank. Um EU-Auflagen zu erfüllen, soll sich die WestLB als erste Bank in Deutschland in einen zukunftsfähigen Teil (Kernbank) und eine Abwicklungsanstalt (Bad Bank) aufspalten.
Vor der Schliessung bewahrt wird die WestLB derzeit durch Bürgschaften des Soffin und der Eigner. Mit den Garantien werden auf Verlangen der Bankenaufsicht Risiken aus giftigen Wertpapierportfolios abgeschirmt. Die Garantien des Soffin von 6,4 Milliarden Euro, für die von den WestLB-Eignern eine Rückgarantie von 4 Milliarden Euro zusätzlich zu früheren Garantien von 5 Milliarden Euro gegeben wurde, laufen Ende November ab.
Weil die Mehrheitseigner, die nordrhein-westfälischen Sparkassen, für die neuen Garantien keine Rückstellungen in ihren Jahresbilanzen 2009 bilden wollen, stand eine Verlängerung dieser Garantien nicht zur Debatte. Als einzige Option, das Überleben der WestLB für die nächsten Monate zu sichern und von der EU verhängte Auflagen für den Erhalt staatlicher Beihilfen zu erfüllen, gilt dem Bericht zufolge die Aufspaltung der Bank./fn/wiz

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