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SBB strebt mangels Beteiligungen an SBB Cargo gezielte Partnerschaften an

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 14:20 publiziert

Bern (awp/sda) - Nach dem Scheitern von Beteiligungen der Grossbahnen DB und SNCF an der SBB-Gütertochter SBB Cargo peilt das Unternehmen gezielte Partnerschaften an. Dabei geht es um den Wagenladungsverkehr und den internationalen Kombinierten Verkehr.
Ihr Geschäft solle SBB Cargo nach dem Platzen der Beteiligungspläne eigenständig weiterentwickeln, teilte die SBB am Donnerstag in einem Communiqué mit. Während der ganzen Partnersuche war diese Option laufend weiterverfolgt worden. Dabei wurden auch punktuelle Kooperationen im internationalen und nationalen Bereich angeschaut.
Nun sollen die Kooperationsmöglichkeiten mit zwei Stossrichtungen geprüft werden. Zum einen geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung des schweizerischen und grenzüberschreitenden Wageladungsverkehrs. Zum anderen soll der internationale Kombinierte Verkehr gestärkt werden.
Verwaltungsrat und Konzernleitung fällen gemäss SBB-Communiqué im Frühjahr 2010 die nötigen Strategieentscheide. Die Gespräche mit möglichen schweizerischen und ausländischen Partnern würden weitergeführt. Über den Inhalt dieser Gespräche sei Stillschweigen vereinbart worden.
Die Pläne für eine 49-Prozent-Beteiligung von DB oder SNCF an SBB Cargo sind nicht die ersten, die bei der SBB platzen. Im April 2001 scheiterte eine Fusion der italienischen Staatsbahnen FS mit der SBB im Güterbereich. Stattdessen entschieden sich die beiden Bahnen für den schrittweisen Ausbau der Zusammenarbeit.
cc

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