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Schweiz verbunden
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Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Wir freuen uns, Ihnen zum ersten Mal dieses Briefing zu schicken. Damit helfen wir Ihnen hoffentlich, mit der Schweiz verbunden zu bleiben.

Neben Roger Federer machen derzeit andere bekannte Schweizer Namen von sich reden: Grosskonzerne wie Nestlé, UBS und CS sorgen wegen Sparmassnahmen bei Flugreisen für Schlagzeilen. Die CS kommt zudem in einer Enthüllungsgeschichte vor, die ich Ihnen zu lesen empfehle.

Liebe Grüsse aus Bern

Bildbeschreibung
Keystone / Martin Ruetschi

Schweizer Konzerne kürzen die Reisebudgets: Ihre Manager fliegen deutlich weniger als noch vor 10 Jahren. Ein Grund dafür sind Sparmassnahmen. Das zeigt eine Umfrage der Tamedia-Gruppe bei international aufgestellten Unternehmen.

500 Flugkilometer bei UBS: «War die UBS im Jahr 2007 für eine Milliarde Flugkilometer verantwortlich, sind es heute noch 500 Millionen», lässt sich Sabine Keller-Busse, Geschäftsleitungsmitglied der Grossbank, in mehreren Zeitungen zitieren.

400 Flugkilometer bei CS: Die Mitarbeitenden der Nummer zwei im Schweizer Bankenwesen, die Credit Suisse, legten im Jahr 2007 laut einem Konzernsprecher rund 760 Millionen Kilometer per Flugzeug zurück; im letzten Jahr waren es noch rund 400.


Bild
Reuters

Hat die CS Gelder des bulgarischen Koks-Königs verwaltet? Zu dieser Frage will die CS hingegen nichts zum Besten geben. Recherchen der Enthüllungsjournalisten von Gotham City machen heute auf swissinfo.ch publik, dass die Bundesanwaltschaft Verdacht geschöpft hat.

«Nur» mangelnde Sorgfaltspflicht oder gezieltes Wegschauen? Untersuchungen der Bundesanwaltschaft wurden in diesem Fall schon 2013 auf die CS ausgeweitet, und zwar wegen Verdachts auf mangelhafte Einhaltung der Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit schwerwiegender Geldwäscherei.

Waren die Vorgesetzten der Verdächtigten im Bild? Gemäss den Recherchen geriet eine ehemalige Bankangestellte, die Vermögen von bulgarischen Kunden betreute, ins Visier der Untersuchungen.

Bildbeschreibung
Keystone

«Der Klimawandel sei auf den Bauernhöfen angekommen», erklärte kürzlich der oberste Schweizer Bauer, Markus Ritter. Noch vor wenigen Jahren sehnten sich die Bauern hierzulande während der Sommerzeit meistens nach ein paar trockenen Tagen. Heute wünschen sie sich nichts sehnlicher als ergiebige Regenfälle.

Landwirte sind nicht nur Opfer des Klimawandels, sondern auch Täter. Derzeit trägt die Landwirtschaft mit einem Anteil von rund 13% zu den CO2-Emissionen bei.

Bauernpräsident Ritter verspricht deshalb: Die Bauern müssten nun aktiv etwas fürs Klima tun. Beispielsweise wolle der Bauernverband künftig vermehrt Systeme fördern, die Felder ressourcenschonender bewässerten.


Brasserie Trois Dames à Ste-Croix
In den letzten Jahren sind in der Schweiz zahlreiche Brauereien entstanden. swissinfo.ch

Wussten Sie, dass die Schweiz am meisten Brauereien pro Kopf hat? Mein Kollege Samuel Jaberg hat herausgefunden, dass Schweizer Bier tatsächlich auf dem Vormarsch ist. Nun stellt sich die Frage: Droht die Sättigung eines umkämpften Marktes?

Mit 1021 Produzenten, die Ende 2018 hier Bier brauten, liegt die Schweiz vor Ländern mit einer traditionsreichen Bierbrau-Reputation wie Tschechien, Deutschland, Belgien, Österreich und Kannada.

Ein Grund ist der Fiskus. Den Status einer Brauerei erhält in der Schweiz bereits, wer mehr als 400 Liter pro Jahr braut und dafür dann auch Steuern bezahlt. Diese «Brauerei-Inflation» wird allerdings nicht überall geschätzt. Das Angebot gehe nicht immer einher mit einer Verbesserung der Qualität, monieren die Platzhirsche.

Bildbeschreibung
Keystone

Welche Alternativen zum E-Voting gibt es? Diese Frage ist aktueller denn je, denn in der Schweiz steigen die Bedenken wegen der Sicherheit.

In naher Zukunft dürfte E-Voting den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern kaum noch zur Verfügung stehen. Der Kanton Genf, der sein E-Voting-System zunächst auf Februar 2020 aufgeben wollte, hat es bereits ausser Betrieb genommen. Hier finden Sie eine Übersicht der Diskussion.

Welche Alternativen gibt es? Wir haben recherchiert und die Community auf FacebookExterner Link gefragt:

1.       Print at home: Der Parlamentarier Claudio Zanetti (SVP) schlägt vor, dass die Stimmunterlagen elektronisch zugeschickt und ausgedruckt werden könnten. Weil die Unterlagen per Post in die Schweiz geschickt werden müssen, könnte es da und dort zeitlich knapp werden.

2.       Konsulate als Stimmlokal: Dieser Vorschlag aus der Community überzeugt spontan. Viele äusserten Vorbehalte, weil Konsulate nicht immer einfach erreichbar sind – und auch, dass es immer weniger Konsulate gibt.

3.       Alles per PDF: Auf den Vorschlag von Roger Widmer, die Unterlagen per PDF zu erhalten und dann als ausgefülltes PDF zurückzuschicken, gab es keine Reaktionen. Diese Variante scheint jedoch bezüglich Sicherheit leider fragwürdig zu sein.

4.       Weiterhin per Post: Das ist und bleibt aktuell die sicherste Option.

  • Wir halten Sie gerne weiterhin auf dem Laufenden, sobald sich hier was tut.
  • Haben Sie weitere Vorschläge? Diskutieren Sie mit


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