Dienstag
Grüezi
Die Schweiz schlägt ein weiteres Kapitel im endlosen Drama um den obersten Strafermittler des Landes auf. Protagonist ist diesmal Michael Lauber. Seine Verfehlungen: Überschaubar. Das ist allerdings auch sein Leistungsausweis. Wäre Lauber erfolgreicher, hätte seine Selbstverteidigung mehr Durchschlagskraft. Im Moment aber wirkt er bemüht. Carla del Ponte, Valentin Roschacher, Erwin Beyeler, und nun er - das Amt des Bundesanwalts ist all den einstigen Hoffnungsträgern schlecht bekommen. Vielleicht liegt es am Amt.
Es häufen sich Fälle von Masern in der Schweiz. Tatsächlich?
Anfang Mai machte eine Behördenmeldung Externer Linkhellhörig: Die Krankheit habe 2019 bereits zwei Leben gefordert. Tatsächlich verzeichnet das Land gegenüber 2018 einen sprunghaften Anstieg 166 Fälle. Wir haben die Daten der letzten Jahre unter die Lupen genommen – und festgestellt dass die Fallzahlen 2011 (678 Fälle) und 2009 (1112 Fälle) alarmierender waren. Die aufschlussreiche Analyse finden Sie hier.
Der Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber ist unter Druck.
Er hat am Rand einer Ermittlung seiner Behörde mehrere informelle Treffen mit Fifa-Chef Gianni Infantino gehabt. An eines kann er sich nicht mehr erinnern, zwei weitere hat er nicht protokolliert. Nun muss die Geschäftsprüfungskommission entscheiden, wieviel Gewicht sie diesen Vorgängen geben soll. Kann Sie Michael Lauber zur Wiederwahl empfehlen? Es wird eine schwierig, analysiert SRFExterner Link.
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GC steht für Grasshoppers Club. Jetzt aber auch für die «Schande von LuzernExterner Link«. Der einst sehr edle Zürcher Fussballclub hat Fans, die der rechtsextremen Szene zugeordnet werden. Und diese konnten es nicht verkraften, dass ihr Club abzusteigen drohte. Darum erzwangen sie eine Spielabbruch. Nun decken «Tages AnzeigerExterner Link» und «BlickExterner Link«, dass ein Neonazi die Aktion kommandierte. Ratlos fragt man sich: Wie konnte das passieren?Externer Link
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