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Liebe Leserin, lieber Leser,

In vielen Ländern erhalten frischgebackene Väter einige Zeit arbeitsfrei. Nicht so in der Schweiz. Jetzt spricht sich der Ständerat für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub aus.

Für Klimaschützer ist die Fliegerei eine grosse Umweltsünderin. Nun warnt die Airline Swiss: Werde weniger Kurzstrecke geflogen, könnten mehrere Langstreckenflüge aus dem Streckennetz fallen.

Liebe Grüsse aus Bern,

sda-ats

Ein Schritt vorwärts für den Vaterschaftsurlaub. Die Mütter in der Schweiz erhalten bereits 14 Wochen Urlaub. Nun gibt’s für die Väter möglicherweise bald zwei.

Wer heute in der Schweiz Vater wird, hat gesetzlich mindestens einen freien Tag zu gut. Laut Angaben des Dachverbands der Arbeitnehmenden erhalten über ein Drittel tatsächlich nur diesen einen Tag, wie diese Grafik der Neuen Zürcher ZeitungExterner Link zeigt.

Viel zu wenig, fanden die Initianten der Initiative «Vaterschaftsurlaub jetzt»Externer Link. Das Volksbegehren fordert vier Wochen bezahlten Arbeitsunterbruch für frischgebackene Väter.

Der Ständerat findet die Initiative zu extrem. Jedoch hat eine Mehrheit der kleinen Kantonskammer im Parlament heute dem Gegenvorschlag zugestimmt, der zwei Wochen vorschlägt. Die Vorlage muss noch vom Nationalrat beraten werden.

sda-ats

Die Klimadebatte lässt die Schweizer Airline zittern. Sollten wegen schlechten Gewissens weniger Passagiere auf der Kurzstrecke fliegen, könnte dies die Streichung von Langstreckenangeboten zur Folge haben, warnt die Swiss.

Im Wahljahr 2019 hat sich das Klima zu einem gewichtigen Thema entwickelt. Die Parteien buhlen derzeit darum, wer am klimafreundlichsten politisiert. Vorschläge wie eine CO2-Steuer auf Flugtickets oder Betriebseinschränkungen sind nicht mehr tabu.

Die Fluggesellschaft Swiss mischt sich nun in die Debatte ein. Zusätzliche Abgaben auf Tickets könnten jener Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringen könnte, warnt die Airline in einem Lobbying-Magazin, das sie regelmässig an Politiker und Interessenvertreter verschickt. Solche Klimaschutzmassnahmen könnten das gesamte Drehkreuz in Zürich in Bedrängnis bringen.

sda-ats

Der Frauenstreik ist vorbei. Was bleibt? Schweizer Politikerinnen aller Couleurs wollen die Dynamik nutzen und haben eine Reihe politischer Vorstösse eingereicht.

Es war nur der Anfang. Der Frauenstreik vom 14. Juni mobilisierte einige hunderttausend Frauen, aber auch Männer. Nun soll er einen tieferen Eindruck auf die Gesellschaft erhalten, mit der Änderung von Gesetzen, Gepflogenheiten und Mentalitäten.

Bereits ist klar, dass in der RomandieExterner Link für die Parlamentswahlen im Herbst mehr Frauen kandidieren werden als je. Und über die neu aufgeschaltete Website «Politfrauen»Externer Link will das Parlament Frauen dazu ermutigen, sich politisch mehr zu engagieren.

zvg

Haben Sie schon von Libra gehört? So heisst eine neue Weltwährung, die Facebook lancieren will. Zuvorderst dabei: ein Schweizer.

Bye bye, Banken. Kurz auf den Punkt gebracht, ist das die Idee hinter der geplanten Währung Libra. Denn ein verschlüsseltes Zahlsystem für alle und alles, einfach zu nutzen übers Mobiltelefon, auch für Menschen ohne Konto, würde die Banken schlicht obsolet machen. Zinsen gibt’s ja sowieso kaum mehr.

David Marcus, in der Schweiz aufgewachsen, ist der zuständige Projektleiter beim Internet-Giganten. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg scheint grösstes Vertrauen in ihn zu haben. Doch nicht allen gefällt die Idee, dass die als Datenkrake berüchtigte Firma nun auch unsere Geldströme managen soll.

Die Schweizerinnen und Schweizer sind ein globalisiertes Völkchen: Heute leben 10,6% aller Menschen mit dem roten Pass im Ausland. Wussten Sie, dass die meisten in Frankreich leben? Hier finden Sie noch mehr Infos zu dieser vielfältigen Gruppe von Abenteurerinnen und Abenteurern.

Wir haben Sie auf unseren Facebook Seiten gefragtExterner Link, wo unsere Community eigentlich lebt. 250 von Ihnen haben uns geantwortet. Es kamen Meldungen aus sechs Kontinenten. (Sollten Sie dies in der Antarktik lesen, melden Sie sich bitte sofort bei uns!)

Viele von Ihnen antworteten mit Emoji-Flaggen und Bildern von Fahnen. Da waren einige dabei, die wir selbst nicht kannten, wie zum Beispiel die Flagge hier: 🇸🇱, geteilt von Simone Karemo. Sie betreibt seit 13 Jahren Missionsarbeit mit ihrem einheimischen Ehemann dort.

Übrigens: Diesen Sommer besuchen wir Auslandschweizer-Klubs in sechs Ländern, um Gespräche zu den Parlamentswahlen vom 20. Oktober zu führen. Wir freuen uns auf intensive Debatten.

Das war es für heute von mir. Bitte sendet Feedback und Ideen an briefing@swissinfo.ch.

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