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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Corona zerschmetterte ihren Traum vom kleinen Ferienparadies: Lotti Pfyl bricht ihre Zelte in Deutschland ab und kehrt in die Schweiz zurück. Was sie hier erwartet, macht der 60-Jährigen auch Angst. Lotti, ich drücke Dir den Daumen!

Beste Grüsse aus Bern, und bleibt gesund

Keystone / Urs Flueeler

Zurück auf Feld eins: Auslandschweizerin Lotti Pfyl muss in die Schweiz zurückkehren.

Sie wollte ihr grosses Haus in Norddeutschland zu einem kleinen Ferienparadies verwandeln. Aber Corona zerstörte ihren Traum.

Den schmerzlichen Prozess beschreibt die 60-Jährige in ihrem Rückkehr-Blog exklusiv auf SWI swissinfo.ch.

Sie hat keinen Grund zum Beschönigen: «Jetzt wartet ein neuer Lebensabschnitt auf mich. Ein Leben als Rückkehrerin, vielleicht sogar ein Leben als Sozialhilfe-Empfängerin, sofern sich nicht noch ein kleines Wunder einstellt.»

Keystone/Martial Trezzini

Nach den Minaretten der Gesichtsschleier? Laut SRG-Umfrage deuten die Zeichen in der Schweiz in Richtung eines Verbots.

Am 7. März stimmen die Schweizerinnen und Schweizer erneut über eine Volksinitiative ab, die auf den Islam zielt: Rechte Kreise fordern das Verbot von Niqab und Burka für Musliminnen in der Schweizer Öffentlichkeit.

Fünf Wochen vor dem Urnengang gaben 56% der Befragten an, ein Ja einzulegen. In der Auslandschweizer Community war die Zustimmung sogar 74%.

Die Meinungen der Stimmberechtigten sind laut dem Umfrageinstitut gfs.bern weitgehend gemacht – ein Indiz für die Initianten, dass sie den Champagner bereits jetzt kaltstellen können.

123rf

Allen Beteuerungen zum Trotz: Die Schweiz ist für Korrupte dieser Welt immer noch ein sicherer Hafen.

Neun Milliarden Franken, verteilt auf über hundert Konten auf rund 30 Schweizer Banken: Diese unglaubliche Summe haben Plünderer aus dem Umfeld des venezolanischen Ex-Herrschers Hugo Chavez hier ins Trockene gebracht.

Am Bankenplatz Zürich sind die Strafverfolger am Werk. Bisher wurden aber erst ein paar Hundert Millionen Franken blockiert.

Kritiker wie Anti-Korruptionsspezialist Mark Pieth sehen im gigantischen Fall die Bestätigung, dass die Schweiz bis heute ein Paradies für Geldwäscherei geblieben sei.

Keystone / Urs Flueeler

Nach dem Skandal um psychische Misshandlungen von jungen Schweizer Turnerinnen ist im Verband ein Neustart angesagt.

Die Bombe platzte ab Mitte letzten Jahres: Die Nationaltrainerinnen hatten im nationalen Kunstturn-Stützpunkt Magglingen ihre teils noch sehr jungen Schützlinge bedroht, beschimpft und mit ihnen Psychospielchen getrieben.

In den «Magglingen Protokollen» berichteten im November junge Sportlerinnen, dass sie auch an Suizid als letzten Ausweg dachten, um den Demütigungen zu entkommen.

Auch Sportministerin Viola Amherd zeigte sich entsetzt und verlangte die Aufarbeitung in einem Bericht, der nun vorliegt. Darin werden die Weichen auf ein komplettes Reset gesetzt, damit die teils noch minderjährigen Athletinnen künftig gegen Übergriffe jeglicher Art geschützt sind.

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