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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Ich finde es gut, dass die Schweiz ausländische Kriegsverbrecher vor Gericht stellt. Nur sollte sie dabei die Ärmel hochkrempeln und vor Ort Beweise sammeln. Meine Kollegin Julia Crawford zeigt, wie die Finnen es besser machen.

Herzliche Grüsse

Bewaffneter Mann
Keystone / Nic Bothma

Ein ehemaliger liberianischer Rebellenführer steht in der Schweiz wegen Kriegsverbrechen vor Gericht. Ein ähnliches Verfahren in Finnland kam viel schneller voran. Meine Kollegin Julia Crawford ist der Frage nachgegangen, was die Finnen besser machen.

In den beiden Bürgerkriegen Liberias wurden auf allen Seiten schwere Verbrechen begangen. Europäische Länder machen Einzelpersonen gestützt auf die universelle Gerichtsbarkeit den Prozess.

So auch die Schweiz und Finnland. Im Unterschied zur Schweiz reiste das finnische Gericht selbst nach Liberia, um die Schauplätze zu besichtigen und Beweise aufzunehmen. Ein innovativer Ansatz.

Das finnische Gericht hält nun einen wichtigen Teil des Prozesses in Liberia ab, während die Schweiz die Verzögerung ihres Prozesses damit begründet, sie habe nicht in Liberia ermitteln können.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Ziehen Sie in Erwägung, wegen der Corona-Pandemie zurück in die Schweiz zu ziehen?

Sei es aus finanziellen / geschäftlichen Gründen, oder etwa um Ihre Kinder hier zur Schule zu schicken? Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern entscheiden sich dazu, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu? Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns. Diese Auslandschweizerin erzählt uns, wie sie den…

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Eine Frau mit Corona-Maske
Keystone / Fabrice Coffrini

Erinnern Sie sich an das Grossmutter-Fail? Nachdem die Aargauer Zeitung die Wahl der Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala mit «Diese Grossmutter wird neue Chefin der Welthandelsorganisation» übertitelt hatte, beschwerten sich Botschafterinnen und Botschafter aus der ganzen Welt. Nun wartet die NZZ mit einer Theorie auf.

Eine Harvard-Ökonomin als «diese Grossmutter» einzuführen, ist unglücklich. Der Shitstorm liess nicht auf sich warten. 124 Botschafter und Vorsteher von internationalen Organisationen empörten sich in einem Brief über den Titel.

Nun behauptet die NZZ, dass am Ursprung des Protestschreibens Elisabeth Tichy-Fisslberger stehe, die Botschafterin Österreichs bei der UNO in Genf, sei kein Zufall. Mit seiner UNO-City stehe Wien seit je in Konkurrenz zum internationalen Genf.

«Wollte Botschafterin Tichy-Fisslberger also zwei Fliegen auf einen Streich schlagen, als sie den Protestbrief wegen des ‚Grossmutter‘-Titels aufsetzte?», fragt die NZZ und lässt dann die Betroffene selbst zu Wort kommen, die beteuert, mit dem Brief keine «hidden agenda» verfolgt zu haben.

Landschaft
Keystone / Carey J. Williams

Die Schweizer Landwirte Bruno und Manuela Epp leben seit fast 15 Jahren in Neuseeland. Sie schätzen an ihrer neuen Heimat das Unkomplizierte und Unbürokratische.

Der Milchwirtschaftsbetrieb der Familie Epp liegt in der Nähe der Stadt Cambridge in einer hügeligen Gegend. «Eigentlich sind wir neuseeländische Bergbauern – wenn auch nur auf 150 Metern über Meer», sagte Epp gegenüber der BauernZeitung. Für viele Neuseeländer sei das Gelände zu mühsam für die Milchproduktion.

Das Klima ist milder als in der Schweiz. In Neuseeland gibt es kaum Ställe, die Kühe können das ganze Jahr auf der Weide gehalten werden.

Die Auslandschweizer schätzen an ihrem neuen Zuhause, wie unkompliziert und offen die Leute sind. Auch, dass man in Neuseeland als Farmer ein Geschäftsmann sei wie in jedem anderen Berufsfeld. In der Schweiz seien Bauern wegen der vielen Vorschriften und wegen der Subventionen in ein enges Korsett gezwungen.

Arbeitslose
Reuters / Bryan Woolston

Und jetzt noch die Wirtschaftsnachrichten: Wegen der Corona-Krise steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen in vielen Ländern, der Euro gewinnt gerade wegen der EU-Lockerungsschritte an Wert, was zu einem schwächeren Frankenkurs führt und die UBS erhöht munter Boni.

Wegen der Corona-Krise sind die Arbeitslosenzahlen in fast allen Ländern gestiegen. Die Langzeit-Arbeitslosigkeit erreicht ein historisch hohes Niveau. Eine Zeitbombe, sagen Experten.

Wegen EU-Lockerungsschritten gewinnt der Euro an Wert. Das führt zu einem schwächeren Frankenkurs, was die Schweizer Exportwirtschaft freut.

Die UBS erreichte 2020 alle Finanzziele und erhöht deshalb den Bonus-Pool auf 3,3 Milliarden Franken. Die Grossbank vergrössert auch die Gesamtvergütung für ihre Konzernleitung auf 116 Millionen Franken, 2019 waren es noch 102 Millionen gewesen.

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