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Beiz

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Kommt morgen der grosse Öffnungsschritt? Alle erwarten grosse Ankündigungen vom Bundesrat nach seiner morgigen Sitzung.

Herzliche Grüsse aus dem Homeoffice

Peter Schmidt und Käthi Hüssy
Peter Schmidt

Plötzlich in einer Diktatur: Wie Peter Schmidt und seine Frau Käthi Hüssy den Putsch in Myanmar erlebten.

Als langjähriger Mitarbeiter der Entwicklungsorganisation Helvetas hat Peter Schmidt in zahlreichen Ländern gelebt und gearbeitet, auch unter schwierigen Umständen. Dass er auf seinem letzten Auslandposten aber in einer Diktatur landet, das hätte er sich nicht ausgemalt, als er 2017 nach Myanmar zog.

Der Übergang zur fragilen Demokratie war nicht vollkommen, aber es schien vorwärts zu gehen: Das Land öffnete sich, es gab mehr Freiheiten. Als Gerüchte über einen Putsch der Armee aufkamen, glaubte Schmidt nicht daran. «Ich habe mich getäuscht», sagt er heute. Vom Putsch – der in der Nacht stattfand – erfuhr er durch eine Nachricht von seinem Sohn, der in der Schweiz lebt.

Als Expats leben er und seine Frau in einer gewissen Sicherheit. Die hat aber ihren Preis: Seit einem Jahr verlassen sie ihre Wohnung nur selten – zuerst wegen der Corona-Pandemie, nun wegen der verschärften Sicherheitslage. Bald kehren sie in die Schweiz zurück. Peter Schmidt denkt jedoch an seine lokalen Mitarbeitenden, die ihr Leben unter der Militärherrschaft leben müssen.

Keystone / Urs Flueeler

Kommen SIe morgen auf Zoom vorbei, wenn wir über die Schweizer Landwirtschaft debattieren! Mit Ihnen und dem höchsten Schweizer,

Eine hochkarätige Politdebatte zur Schweizer Agrarwirtschaft – speziell für Sie als Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Mit zwei Top-Kennern: Bauern-Rebell Ruedi Baumann von den Grünen. Und von der SVP Nationalratspräsident und Viehzüchter Andreas Aebi. 

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Hier finden Sie alle Infos.

Morgen Mittwoch. 17 Uhr Schweizer Zeit. Sehen wir uns?

Beiz
Keystone / Gian Ehrenzeller

Kommen nun die Öffnungen? Morgen entscheidet der Bundesrat über die weiteren Schritte.

Trotz den ersten Lockerungen von Mitte April scheint die epidemiologische Lage in der Schweiz stabil. Mit dem Impfen geht es voran, die Fallzahlen sinken, und die Risikogruppen sind grösstenteils geschützt.

Damit steigt der Druck auf den Bundesrat, weitere Öffnungsschritte einzuleiten. Und tatsächlich kommt Bewegung in die Sache: Glaubt man den Informationen der Tagesmedien, wird morgen die Regierung weitere Schritte ankündigen.

Darunter fällt wohl die sehnsüchtig erwartete Öffnung der Gastronomie. Bisher sind nur die Terrassen offen – wobei das beim momentanen Hundewetter ein schwacher Trost ist. Auch gewisse Massnahmen beim Sport, beim Präsenzunterricht sowie die Homeoffice-Pflicht stehen anscheinend zur Debatte.

Regenbogen über Zürich
Keystone / Alessandro Della Bella

Gestern fand in Zürich eine Segnung von Homosexuellen statt, ein Zeichen des Protests gegen den Vatikan.

Dass die Kirchenbasis mit dem Vatikan nicht immer einer Meinung ist, ist hinlänglich bekannt. Bei der öffentlichen Segnung gleichgeschlechtlicher Paare handelt es sich offenbar um eine Schweizer Premiere. Bisher seien solche heimlich erfolgt.

Die Aktion war klar gegen die Auffassung der Kirchenoberen gerichtet – gerade im Hinblick auf die Abstimmung der «Ehe für alle» ist der symbolische Schritt bedeutend.

Der Protest gegen das Segnungsverbot für Homosexuelle wurde in mehreren Bistümern in der Schweiz mitgetragen, in Zürich ging man mit der Aktion nun einen Schritt weiter. In Deutschland war der Protest bedeutend grösser: Rund 2600 deutsche Seelsorgerinnen und Seelsorger haben eine Erklärung unterzeichnet, wonach sie homosexuellen Paaren den Segen nicht mehr verwehren werden.

Cake
Keystone / Matt Sayles

Zum Dessert: Diese weiteren Themen haben wir heute für Sie bereit.

Die Auslandschweizer-Organisation in Deutschland hat sich neu konstituiert – mit Wechseln im Präsidium und einem fast rundum erneuerten Auslandschweizer-Rat.

Bill Gates ist in der Pandemie zum absoluten Bösewicht in vielen Verschwörungstheorien geworden. Auch wenn das Humbug ist – seine überragende Stellung als einer der grössten Geldgeber der WHO hat ihre Schattenseiten.

Kinderarbeit gehört abgeschafft. Was aber, wenn die dafür gedachten internationalen Abkommen den betroffenen Kindern mehr Nachteile bringen?

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