Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Mit meiner Familie wohne ich im landwirtschaftlich geprägten Berner Seeland. Idyllisch, keine Frage. Nur leider ist das Grundwasser mit einem verbotenen Fungizid verseucht. Bald stimmen wir über Pestizid-Verbote ab. Der Abstimmungskampf ist gehässig.
Herzliche Grüsse
Im Juni stimmt die Schweiz über zwei Volksinitiativen gegen Pestizide ab. Die Wogen gehen hoch.
Kein Wunder: Die Annahme der Initiativen würde eine radikale Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion des Landes bedeuten.
Nach Bhutan wäre die Schweiz das zweite Land der Welt, das ohne künstliche Pflanzenschutzmittel lebt.
Was denken Sie darüber? Wir haben auf Zoom über die Agrar-Initiativen diskutiert. Sehen Sie die Höhepunkte der Debatte in unserem Zusammenschnitt.
- Den Video-Zusammenschnitt finden Sie hier.
- Warum die Debatte um die Agrar-Initiativen vergiftet ist, erfahren Sie auf swissinfo.ch. Auch der Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall) und SRFExterner Link berichten.
- Unser Fokus zu den kommenden Abstimmungen.
Viel zu wenige Standplätze und viele Vorurteile: Die Autorinnen und Autoren einer Studie über Fahrende in der Schweiz fordern die Behörden zum Handeln auf.
Die Situation der fahrenden Jenischen und Sinti in der Schweiz hat sich in den vergangenen Jahren kaum verbessert. Zu diesem Schluss kommt der neueste Bericht der Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende».
Die Stiftung untersucht alle fünf Jahre, wie viele Standplätze landesweit zur Verfügung stehen. Aktuell seien 16 dauerhafte Standorte für insgesamt 250 Wohnwagen verfügbar, was nur für die Hälfte reiche.
Seit Jahren bemühen sich die Jenischen und Sinti um mehr Plätze, doch erreicht haben sie wenig. Einerseits ist der Raum in der Schweiz beschränkt. Andererseits kämpfen die Fahrenden immer noch gegen alte Vorurteile.
- Der Beitrag von SRF NewsExterner Link.
- Auch NZZExterner Link, BundExterner Link (Paywall) und WatsonExterner Link berichteten.
- Aus unserem Archiv: Zu wenig Platz für Fahrende in der Schweiz.
Mehr Starkregen, geschmolzene Gletscher, Energieprobleme: Der Klimawandel wird den Alpenraum verändern. Eine gute Nachricht gibt es dennoch.
Der Klimawandel lässt die Temperaturen in den Alpen doppelt so stark ansteigen wie im weltweiten Durchschnitt. Die deutsche Zeitung «Die Zeit» geht der Frage nach, wie sich der Klimawandel auf unser Leben in den Bergen auswirken wird.
Die gute Nachricht: Die Alpengebiete werden beliebter. Denn Städterinnen und Städter werden wegen der Hitze in die Berge ziehen und dank Digitalisierung dort arbeiten können. Auch werden wegen der Gletscherschmelze hunderte neuer Seen entstehen, die für die Stromproduktion genutzt werden können.
Derweil hat der wirtschaftsnahe Think-Tank Avenir Suisse in einer Studie untersucht, wie eine wirkungsvolle Klimapolitik aussieht. Fazit: Wenig regulieren, dafür den Treibhausgas-Ausstoss besteuern.
- Der ArtikelExterner Link und der PodcastExterner Link in Die Zeit. Auch das Interview mit Christian MumenthalerExterner Link geht auf das Thema ein (Paywall).
- Die heute publizierte Studie von Avenir SuisseExterner Link und ein Artikel darüber in der Aargauer ZeitungExterner Link (Paywall).
- Unser Fokus zum Thema Klimawandel.
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Eine neue Statistik zeigt: Männer helfen jedes Jahr mehr im Haushalt mit. Aber noch immer machen Frauen mehr Hausarbeit, Männer dafür mehr Erwerbsarbeit.
In der Schweiz haben die Frauen laut Bundesamt für Statistik im letzten Jahr etwa 50 Prozent mehr Haus- und Familienarbeit geleistet als die Männer.
Frauen leisten pro Woche rund 29 Stunden Hausarbeit, Männer 19 Stunden. Für bezahlte Erwerbsarbeit setzten die Männer im Durchschnitt 25 Stunden pro Woche ein – die Frauen gut 16 Stunden.
Doch der Trend ist deutlich: Die häusliche Mithilfe der Männer nimmt jedes Jahr zu.
- Der Beitrag von SRFExterner Link News.
- Der Artikel vom Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Warum Schweizer Väter Vollzeit und Mütter Teilzeit arbeiten.
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