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Fluss, der sehr viel Wasser trägt

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Das nasse Wetter hat die Schweiz weiterhin fest im Griff. Für mehrere Gewässer gilt die höchste Hochwasser-Warnstufe.

Herzliche Grüsse aus Bern, und bleiben Sie trocken

Fluss, der sehr viel Wasser trägt
Keystone / Peter Schneider

Die Hochwasser-Situation in der Schweiz spitzt sich zu.

Meistens laufe ich zur Arbeit. Heute Morgen habe ich mich echt gefragt, warum ich ohne Mütze das Haus verlassen habe. Es ist Mitte Juli, und es ist unangenehm kühl. Wenigstens regnete es nicht – aber nur für kurze Zeit: Bereits vor dem Mittag hatten wir hier in Bern schon wieder Starkregen.

In weiten Teilen der Schweiz ist die Situation nicht anders. Das Land kommt regenmässig nicht zur Ruhe. Die Böden nehmen das Wasser nicht mehr auf. So gilt gegenwärtig höchste Hochwasser-Warnstufe für den Vierwaldstätter-, den Thuner- und den Bielersee. Wegen der anhaltenden Niederschläge drohen vielerorts weitere Überschwemmungen, Erdrutsche, Dammbrüche und Murgänge.

Schuld daran soll der Jetstream von Westen nach Osten sein, der durch den Klimawandel beeinflusst wird. Er verläuft gegenwärtig in Wellenform und nicht wie üblich mehr oder weniger gleichmässig. So erklären sich auch die rekordhohen Temperaturen in Kanada und Skandinavien – oder eben die nasskalte Situation in der Schweiz.

Externer Inhalt
Zwei Krankenschwestern zeigen ihr Impfpflaster
Keystone / Leszek Szymanski

Impfpflicht für gewisse Berufsgruppen? Die Diskussion läuft heiss.

Mehrere europäische Länder denken darüber nach oder haben es bereits beschlossen: ein Impfobligatorium für gewisse Berufsgruppen. In Frankreich und Griechenland beispielsweise müssen sich Beschäftigte im Gesundheitswesen impfen lassen.

In der Schweiz komme eine Impfpflicht «aus rechtlichen und ethischen Gründen sowieso nicht infrage», sagt die Präsidentin der Nationalen Ethikkommission im Interview von SRF News. Hierzulande brauche jeder Eingriff eine freiwillige Zustimmung der betroffenen Person.

Auch Expertinnen und Politiker – vom Blick befragt – sehen dies ähnlich. Diskutieren über die Covid-19-Impfung könne man zwar, diese zwingend verordnen aber nicht, so der Tenor. Das Blatt titelt deshalb: «Schweiz sagt Nein zur Impfpflicht.»

Frau am Laptop
swissinfo.ch

Freiheiten und Menschenrechte sind nicht überall garantiert.

Wie frei wir in der Schweiz wirklich sind, merken wir erst, wenn wir mit anderen Ländern vergleichen. Journalistin zu werden, ist hierzulande kein wirklich mutiger Schritt. Für Jessica Dominguez Delgado war es das aber schon.

Die 30-jährige Kubanerin leitet die Faktchecking-Abteilung eines unabhängigen Online-Magazins und exponiert sich so in ihrer Heimat. Denn damit arbeitet sie eigentlich illegal: Eine freie Presse, das gibt es in Kuba nicht.

Derweil demonstrieren im karibischen Inselstaat seit dem Wochenende Tausende gegen die kommunistischen Machthaber. Auch in Städten ausserhalb Kubas finden in diesen Tagen die grössten Proteste von Exilkubanerinnen und -kubanern seit Jahrzehnten statt.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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Oliver Pabst
Mammut

Bleibt eine Schweizer Marke auch in britischen Händen schweizerisch?

Gehen Sie gerne raus in die Natur? Dann besteht die Chance, dass Sie ein Teil von Mammut im Schrank haben. Kleider, Schuhe, Kletter-Ausrüstung wie Seile, Helme, Schlafsäcke, Rucksäcke und weiteres Equipment kommt aus der Küche des Schweizer Outdoor-Spezialisten.

Wobei «Schweizer» nun nicht mehr ganz korrekt ist: Das Unternehmen wurde Ende Juni von einer britischen Kapitalgesellschaft übernommen. Alles halb so wild, sagt dazu Mammut-Geschäftsführer Oliver Pabst im Gespräch mit swissinfo.ch.

Mit Philippe Jacobs, Spross der Schweizer Schokolade- und Kaffeedynastie an der Spitze habe die britische Telemos Capital starke Schweizer Wurzeln, sagt Pabst. Und auch wenn die Produkte im Ausland von externen Firmen hergestellt würden, blieben die «Schweizer Stärken» ein wesentlicher Teil der DNA von Mammut: Produktentwicklung und Qualitätskontrolle.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Luigi Jorio

Preis, Qualität oder Herkunft: Welche Faktoren beeinflussen Ihren Kauf von importierten Produkten?

Durch den Import von land- und forstwirtschaftlichen Produkten tragen die Konsumentinnen und Konsumenten in den reichen Ländern zur Abholzung der Wälder in tropischen Regionen bei. Wie können wir umweltfreundlich konsumieren? Sagen Sie uns Ihre Meinung und beteiligen Sie sich an der Diskussion! Zum Artikel Appetit der reichen Länder führt zu Abholzung

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