Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Sind Sie ausgewandert, weil Ihnen die Schweiz zu langweilig ist? Eine argentinische Politikerin mokiert sich über die Schweiz.
Herzliche Grüsse
In Argentinien verteidigte die Sicherheitsministerin die hohe Kriminalität mit dem Argument, in der Schweiz sei es sicherer – dafür aber langweiliger. Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten.
Auf die Frage einer Journalistin, ob man aus Argentinien auswandern müsse, um furchtlos zu leben, antwortete die Sicherheitsministerin: «Vielleicht in die Schweiz. In der Schweiz ist es sicher viel ruhiger, das bestimmt. Aber auch langweiliger.»
Das gab einen Shitstorm. Rücktrittsforderungen wurden laut. Und ganz Argentinien diskutierte über die Vorzüge der Schweiz.
Der Schweizer Botschafter postete auf Twitter ein humorvolles Werbevideo für den Schweizer Tourismus, dessen Kernaussage lautet: Die Schweiz ist ideal für Ferien ohne Drama.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Auch der BlickExterner Link berichtete über den Vorfall.
El "aburrido" de Federer pic.twitter.com/aJUnheG1d3Externer Link
— Embajador Heinrich Schellenberg (@SwissAmbArg) August 30, 2021Externer Link
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Die Schweiz rutscht auf der Prioritätenliste Brüssels nach unten. Eine parlamentarische Delegation der Schweiz versucht, auf gut Wetter zu machen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat genug vom sperrigen Schweiz-Dossier und will es an einen EU-Kommissar weitergeben. Das kommt einer Herabstufung gleich.
Für den Bundesrat ist das allerdings eine gute Nachricht. Laut NZZ sah er die Klassierung als Chef:innensache zunehmend als Bürde, weil aus protokollarischen Gründen der jeweilige Bundespräsident Treffen mit der Kommissionspräsidentin wahrnehmen musste.
Derweil hat sich die EU-Delegation der Schweizer Bundesversammlung für einen Arbeitsbesuch nach Brüssel begeben. Dabei ging es um «Beziehungspflege», nicht um Verhandlungen, wie der Präsident der Delegation betonte.
- Ein Artikel in der NZZExterner Link (Paywall).
- Die Agenturmeldung auf swissinfo.ch.
- Unser Fokus zu den Beziehungen Schweiz – EU.
Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn – besser bekannt als Sissi – liebte die Schweiz. Ausgerechnet in Genf wurde sie ermordet.
Die Weltwoche widmet der Beziehung Sissis zur Schweiz aus aktuellem Anlass einen Artikel: Sowohl Netflix als auch RTL planen, das Leben der legendären Kaiserin neu zu verfilmen.
Die Kaiserin idealisierte die Schweiz und vermachte ihren literarischen Nachlass dem Schweizer Bundespräsidenten zur Verwahrung bis 1950. Sie misstraute dem eigenen Staat sowie der Familie Habsburg.
Sissi zog es unwiderstehlich in die Schweiz. 1898 stiess ein italienischer Anarchist der Kaiserin, als sie am Genfersee ein Schiff besteigen wollte, eine spitze Feile ins Herz.
- Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen WeltwocheExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Ein Artikel über die Ermordung der Kaiserin Sissi; Blogbeitrag über Adlige, die es in die Schweiz zieht.
Eine Auslandschweizerin fühlt sich von der Schweiz regelrecht veräppelt: Ihre Impfung mit AstraZeneca wird nicht anerkannt.
Die Schweizer Journalistin Sarah Fluck, die von Uganda aus über Afrika-Themen berichtet, konnte sich nach langem Hin und her mit AstraZeneca impfen lassen.
Die Schweiz anerkennt ihre AstraZeneca-Impfung jedoch nicht – anders als die EU-Staaten. Bei ihrer nächsten Einreise in die Schweiz wird Fluck trotz Impfung kein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen können.
An der gestrigen Sitzung erarbeitete der Bundesrat folgenden Vorschlag: Alle Personen, die mit einem von der European Medicines Agency (EMA) zugelassenen Impfstoff im Ausland geimpft wurden, sollen ein Schweizer Covid-Zertifikat erlangen können.
- Den ganzen Artikel lesen Sie im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Auch wir berichteten über das Problem.
- Die Mitteilung des BundesratesExterner Link.
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