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Genf in der Nacht

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Sind Sie dieses Jahr in die Ferien gereist? Falls ja, war das Reiseziel vermutlich keine Schweizer Stadt. Der hiesige Städtetourismus leidet unter der Covid-Krise.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice

Genf
Keystone / Martial Trezzini

Die Corona-Krise setzt den Städtetourismus in der Schweiz weiterhin unter Druck.

Sich während einer Pandemie wenige Quadratmeter mit fremden, teilweise hustenden Menschen zu teilen, ist nicht gerade eine Verlockende Aussicht. Das wird am Tourismus deutlich: Die Menschen reisen lieber aufs Land als in die Stadt.

Neue Zahlen zum Angebot von Airbnb-Unterkünften bestätigen das nun: Verglichen mit der Zeit vor Corona gingen die Logiernächte bei Airbnb in den fünf grössten Städten der Schweiz um fast 40 Prozent zurück – auf dem Land blieben sie stabil.

Wie geht es weiter? «Für die nächsten Jahre tappen wir im Dunkeln, da wir vollständig von den Pandemie-Einschränkungen in der Schweiz und im Ausland abhängig sind», sagt die Präsidentin von Genf Tourismus im Interview mit swissinfo.ch.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Lockdown hier, Ende der Pandemie dort: Wie sieht das Leben in Ihrem Aufenthaltsland im Moment aus?

Während einige Länder in Europa die Pandemie für beendet erklären, herrschen in ein paar australischen Bundesstaaten immer noch strenge Auflagen. Was gilt in Ihrem Aufenthaltsland? Ist an Ferien in der Schweiz für Sie überhaupt zu denken?

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Protest an der COP26
Keystone / Laurent Gillieron

Die nationale Klimapolitik der Schweiz sackt in einem internationalen Ranking von Rang 23 auf 51 ab.

Die deutsche Umweltorganisation Germanwatch und das New-Climate-Institute vergleichen für den «Climate Change Performance Index» (CCOI) jährlich die Klimaschutzleistung von 60 Ländern.

Zwar attestieren die Expert:innen der Schweiz in der internationalen Energiepolitik eine aktive Rolle auf diplomatischer Ebene sowie einen grossen Einsatz für Transparenz. Auch die Effizienz bei der Reduktion von Treibhausgasen wird positiv hervorgehoben. Doch damit hat es sich mit dem Lob. Zu passiv sei die Schweiz in vielen Bereichen.

«Der Beitrag der Schweiz zur Erhaltung eines stabilen Klimas ist derzeit praktisch gleich null«, so das vernichtende Urteil eines Klimaschutzexperten beim WWF. Der Absturz in der Kategorie «nationale Klimapolitik» wird hauptsächlich mit dem Scheitern des CO2-Gesetzes an der Urne begründet.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Luigi Jorio

Welche Rolle soll die Schweiz in der Klimakrise spielen?

Für manche ist die Schweiz zu klein, um etwas zu bewirken, für andere ist das Problem zu gross, um untätig zu bleiben. Was sollte die Schweiz tun?

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Tim Guldimann
Keystone/Gaetan Bally

Einer der bekanntesten Auslandschweizer, Ex-Botschafter Tim Guldimann, ist nun Deutscher.

Von 2015 bis zu seinem Rücktritt 2018 war Tim Guldimann ein Unikum im Nationalrat: Er war der erste und einzige Auslandschweizer im Parlament. Als solcher wollte er die Fünfte Schweiz vertreten.

Nach zwanzig Jahren in Deutschland hat er den deutschen Pass beantragt. Das liegt an praktischen Gründen – seine Töchter sind Deutsche – aber nicht nur: «Dieser Entscheid war auch durch meine langjährige Frustration mit unserer Europapolitik bedingt», schreibt er in der Weltwoche.

So war es kein Zufall, dass er seinen Antrag am jenem Tag einreichte, an dem die Beerdigung des Rahmenabkommens beschlossen wurde. Auslandschweizer bleibt Guldimann trotzdem: Ganz abgeben wollte er den Schweizer Pass nicht, er ist nun Doppelbürger.

EU und Schweizer Flagge
© Keystone / Gaetan Bally

Nicht nur der Ex-Botschafter ist mit der aktuellen Beziehung zwischen der Schweiz und der EU nicht zufrieden: Schweizer Parlamentarier:innen sind nach einem Besuch in Brüssel ernüchtert.

Eine neunköpfige Delegation der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats war drei Tage in Brüssel, um sich über die Situation zwischen der Schweiz und der EU zu informieren. Sie stellten fest: Die Beziehung habe sich verhärtet, so die Präsidentin der Kommission, Tiana Angelina Moser.

Vor allem der Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen habe die EU verstimmt. «Das hat Spuren hinterlassen», sagt Moser gegenüber SRF News.

Die EU erwarte von der Schweiz einen konkreten Plan: «Die Schweiz muss wissen, was sie will.» Wie Sie gestern im Briefing lesen konnten, will sich Aussenminister Ignazio Cassis mit diesem Plan Zeit lassen.

  • HierExterner Link geht’s zum Bericht von SRF News.
  • Meine Kollegin Sibilla Bondolfi gibt hier eine Übersicht über das komplizierte Verhältnis Schweiz-EU.
  • Das Interview mit Bundesrat Cassis lesen sie in der NZZExterner Link (Paywall).
Impfkonzert
Keystone / Peter Schneider

Konzerte von Schweizer Stars sollen in der laufenden nationalen Impfwoche die Motivation für die Spritze zu erhöhen. Impfgegner:innen haben einen Weg gefunden, wie man das bequem sabotieren kann.

Die Idee klingt simpel: An einem gemütlichen Konzert soll man sich nebenbei über die Impfung informieren können und sich auch gleich vor Ort impfen lassen. Die Tickets sind gratis, mussten aber im Vorfeld bestellt werden – in kürzester Zeit waren die fünf geplanten Konzerte ausgebucht.

Doch beim Konzert gestern Abend in Lausanne standen nur rund 100 Zuschauer:innen vor der Bühne, gerechnet wurde mit 500. Wie kann das sein? Ganz einfach: Impfgegner:innen haben die Tickets offenbar gehamstert, um die Impfwoche zu sabotieren.

Die Methode ist nicht neu. Vergangenes Jahr haben junge K-Pop-Fans über TikTok einen ähnlichen Trick angewendet, um Donald Trump an einer Wahlkampfveranstaltung vor vielen leeren Sitzen auftreten zu lassen.

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