Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
"Klausentag 1G": Am 6. Dezember können Samichläuse und Schmutzlis vielerorts in der Schweiz nur ausschwärmen, wenn sie neben den Kindergeschenken und der Rute auch das Zertifikat im Sack tragen.
Beste Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund!
Sie sind parat für ihren grossen Einsatz am 6. Dezember: Die Samichläuse. Doch ihre Mission zur Freude der Kinderherzen fällt diesmal an vielen Orten etwas unprosaischer aus.
Die Chlausengruppe St. Mauritius in Bern-Bethlehem lässt nur geimpfte Chläuse und Schmutzlis ausschwärmen. «Wir möchten unbedingt einen Superspreader-Event verhindern», sagt ihr Präsident. Tatsächlich: Ein paar Weihnachtsmänner sind so von einer Teilnahme ausgeschlossen.
Die Zertifikatspflicht gilt aber auch umgekehrt: Die Chläuse gehen im Westen Berns nur in warme Stuben hinein, wenn zuvor die Erwachsenen ein Zertifikat vorgelegt haben.
So müssen sich die Kinder also etwas länger gedulden, bis sie aus den grossen Sack von Schmutzli ihr
Chlausen-Säcklein in Empfang nehmen können. Oder ihre Rute, wenn sie frech und unfolgsam waren.
- Ungeimpfte Samichläuse und Schmutzli bekommen den LaufpassExterner Link – Bericht in der Berner Zeitung (Paywall).
- Chläuse machen trotz Corona wieder HausbesucheExterner Link – Vorschau von SRF News.
- Coronavirus: Schweizer Samichläuse kommen dieses Jahr mit ZertifikatExterner Link – Beitrag von Nau.ch.
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Unglaublich, aber wahr: Das aktuell populärste Computerspiel der Welt kommt aus der Schweiz.
Wer jetzt meint, es sei eine digitalisierte Schlacht am Morgarten oder was anderes Blutrünstiges in der Art, liegt völlig daneben. Die Hauptrolle spielen Traktoren und andere, friedliche Maschinen!
Nicht ein Baller- und Töter-Spiel hat die meisten Player, sondern «Farming Simulator 22»: Dabei können die Gamer:innen schauen, ob sie einen virtuellen Landwirtschaftsbetrieb zum Florieren bringen oder ihn an die Wand fahren.
Das meistverkaufte Computergame kommt aus der Küche von Giants Software, einer Softwarefirma aus Schlieren im Kanton Zürich.
Das Ranking ist hieb- und stichfest: es stammt von Steam, einer führenden Internet-Vertriebsplattform für Computerspiele, Software, Filme und Serien.
- Dieses Game aus Schlieren ist das aktuell meistverkaufte Spiel der WeltExterner Link – Artikel von 20 Minuten.
- Das RankingExterner Link der meistverkauften Games von Steam (Tweet).
- Schweizer Startup will mit virtuellem Rennsport die Welt erobern – unser Interview mit Ex-Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn und ihr neues Tätigkeitsfeld.
Ein Schweizer als Elefanten-Flüsterer in Thailand? Ja. Wir stellen ihn Ihnen vor.
Dem Aargauer Urs Fehr haben es nicht Katzen oder Hunde angetan, sondern Dickhäuter. Nachdem er sich in der Schweiz ein wenig gelangweilt hatte, zog er 2015 mit seiner thailändischen Gattin in deren Heimat.
Der Rest ist gewissermassen Geschichte. Weil dort viele Elefanten als «Geldmaschinen» in der Tourismusbranche missbraucht und misshandelt werden, schritt Fehr zur Tat und gründete den «Green Elephant Sanctuary Park Phuket».
Sein grosses Herz für die grossen Tiere kam aber nicht überall gut an, wurde er doch als lästige Konkurrenz bekämpft. Doch Fehr wäre nicht Fehr, hätte er sich dadurch von seinem Vorhaben abbringen lassen.
- Wieso ein Schweizer in Thailand einen Schutzpark für Elefanten errichtet – der spannende Bericht meiner Kollegin Emilie Ridard.
- Bangkok: Botschafterin begeistert Auslandschweizer – Artikel vom letzten Februar, ebenfalls von Emilie.
- Auslandschweizer gerät während Pandemie in Notlage – Florian Urfer musste in Thailand zwei Monate ins Gefängnis, weil er die Corona-Ausgangssperre um 20 Minuten überzog. Unser Beitrag von Sommer 2020.
Facebook hat jetzt hunderte von Accounts gelöscht, die alle denselben Hintergrund haben: Den Pseudo-Schweizer «Wilson Edwards».
Nur dumm, dass es diesen Schweizer Wissenschaftler gar nicht gibt. Er war eine chinesische Erfindung, die dazu dienen sollte, die USA und die Weltgesundheits-Organisation WHO öffentlich zu diskreditieren.
Die Schweizer Botschaft in Peking sorgte rasch für Klarheit: Sie erklärte, dass eine Schweizer Person mit diesem Namen und dieser Vita nicht existiert.
In den chinesischen Staatsmedien jedoch wurde der «Forscher» ausführlich zitiert. Angriff ist die beste Verteidigung, lautete offenbar die Taktik Pekings. Verteidigung gegen Vermutungen, dass die Corona-Pandemie ihren Ursprung in Wuhan in China hatte.
- Falscher Schweizer Biologe: Facebook entfernt hunderte KontenExterner Link – Bericht von SRF News.
- Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Herr Wilson – Bericht meines Kollegen Giannis Mavris über die plumpe Fake News aus Peking aus dem letzten Sommer.
- Audrey Tang, wie werden soziale Medien sozial? – Beitrag meines Kollegen Jonas Glatthard mit Taiwans Digitalministerin Audrey Tang.
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