Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Wer in der Schweiz geboren wird, soll automatisch das Schweizer Bürgerrecht erhalten. Das wollte ein Vorstoss im Ständerat erreichen, erhielt jedoch keinen Zuspruch. Nun wird wohl eine Initiative dazu lanciert.
Herzliche Grüsse aus Bern
Der Ständerat will kein «ius soli». Nun wird wohl das Volk dazu befragt.
Wer in der Schweiz geboren wird, soll automatisch das Schweizer Bürgerrecht erhalten. Das wollte SP-Ständerat Paul Rechsteiner mit einem Vorstoss in der kleinen Kammer erreichen. Der Rat lehnte allerdings ab.
Ein Viertel aller Einwohner:innen der Schweiz hat keinen Pass, obwohl viele hier geboren sind. Die Schweiz kennt ein solches «ius soli» nicht, es herrscht das Prinzip der Abstammung, also ein «ius sanguinis». Ein Verein hat nun angekündigt, eine entsprechende Initiative zu lancieren, um das zu ändern.
Vielleicht kommt es aber immerhin zu einer erleichterten Einbürgerung für Secondas und Secondos: Die Ständerätin Lisa Mazzone (Grüne) hat einen Vorstoss dazu eingereicht, die der Rat nun prüfen will.
- Der Blick hat berichtetExterner Link.
- Und der Tages-Anzeiger kommentiert: Die Secondo-Debatte ist lanciertExterner Link. (Paywall)
- Über die Unmöglichkeit, politisch mitzubestimmen, hat kürzlich mein Kollege Jonas Glatthard geschrieben.
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Zürich soll bei Metaverse eine Schlüsselrolle spielen.
«In unserem hoch spezialisierten Feld gibt es einen globalen Fachkräftemangel. Der Ort, wo dieser Fachkräftemangel am kleinsten ist, ist die Schweiz.» Das sagt Rasmus Dahl, der bei Meta für den Standort Schweiz verantwortlich ist.
Meta ist der neue Name von Facebook. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley ist schon länger in Zürich präsent – die Internationalität der Stadt und die Nähe zur ETH sind wohl ausschlaggebende Argumente.
In der Schweiz wird vor allem die virtuelle Realität entwickelt, die in Zukunft eine zentrale Rolle im Metaverse spielen soll, dem neuen Zukunftsversprechen von Facebook. Bis dahin dauert es noch ein bisschen – sicher ist, dass in Zürich auch künftig kräftig aufgestockt wird. Im nächsten Jahr mit 150 neuen Stellen, eine knappe Verdoppelung der Mannschaft.
- Lesen Sie hierExterner Link das Interview im Tages-Anzeiger. (Paywall)
- Virtuelle Realität und die Schönheit der Schweizer Berge – das Knowhow ist hierzulande schon länger präsent.
Die Schweizer Diplomatie dringt in die Arktis vor.
Spitzbergen ist nicht gleich um die Ecke. Der norwegische Archipel ist eines der nördlichsten bewohnten Gebiete der Erde, zählt aber immerhin jährlich 3000 Übernachtungen von Besucher:innen aus der Schweiz.
Nun ist die Schweiz vor Ort mit einem Honorarkonsulat vertreten. Das ist insofern erstaunlich, als die Schweiz das erste Land überhaupt ist, das diesen Schritt macht. Honorarkonsul ist ein Schweizer, der seit 12 Jahren dort lebt und eine Touren-Firma betreibt.
Aber die Schweiz ist auch sonst am Archipel und der Arktis interessiert. Das wissenschaftliche Interesse an dieser vom Klimawandel besonders betroffenen Gegend ist gross – weshalb die Schweiz bereits seit 2017 als Beobachterin im Arktischen Rat mitwirkt. Da kein ein Honorarkonsulat vor Ort sicher nicht schaden.
- Lesen Sie hier den Beitrag.
- Einen Hintergrund über das Schweizer Engagement im hohen Norden finden Sie hier.
Ob Rivella, Ovomaltine oder Kägi Fret: Lassen Sie es sich per Post zuschicken.
Alle, die mal im Ausland gelebt haben, kennen es: Ab und zu eine Kägi Fret oder ein Rivella wäre halt schon nicht schlecht… Nicht, dass es anderswo nicht auch leckere Schokolade oder Erfrischungsgetränke gäbe. Aber wenn man mit den Schweizer Produkten aufgewachsen ist, dann fehlen sie einem doch ab und zu.
Eine Firma macht nun diese Nostalgie zum Geschäftsmodell. Und schickt auf Bestellung Boxen mit Leckereien in die ganze Welt. Die beliebtesten Produkte: Senf, Paprika-Chips, Cailler-Schokoriegel mit Nusstücken und Mayonnaise.
- Lesen Sie hier den Artikel meiner Kollegin Emilie Ridard.
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