Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Das ging schneller als gedacht: Ab morgen Donnerstag werden die Homeoffice-Pflicht abgeschafft und die Quarantäne-Regeln gelockert. Ab Mitte Februar sollen weitere Schritte folgen.
Herzliche Grüsse aus Bern
Der Bundesrat lockert bereits ab morgen die Massnahmen gegen die Pandemie.
Ab morgen, dem 3. Februar, wird die Homeoffice-Pflicht in eine Empfehlung umgewandelt. Auch die Kontaktquarantäne wird aufgehoben – in die Isolation müssen künftig nur noch coronapositive Personen.
Damit macht der Bundesrat schneller vorwärts als erwartet. Zwar seien die Ansteckungszahlen noch immer hoch, die niedrige Hospitalisierungsrate erlaube jedoch diesen Schritt. Grund dafür sei die hohe Immunisierungsrate.
Der Bundesrat schickt an die Kantone zwei Öffnungs-Vorschläge in die Vernehmlassung. Bei Variante 1 würden ab dem 17. Februar praktisch sämtliche Massnahmen wegfallen. Zum Beispiel die Maskenpflicht im ÖV. Variante 2 sieht vor, dass die Öffnungen schrittweise geschehen sollen. Zuerst etwa das teilweise Wegfallen der Zertifikatspflicht, danach die Maskenpflicht. Auch die Vorschriften für die Einreise in die Schweiz werden wohl Mitte Februar angepasst.
- Den Live-Ticker über die Pressekonferenz des Bundes finden Sie auf SRF NewsExterner Link.
- Hier finden Sie unser täglich aktualisiertes Corona-Update.
- SRF News hat hier eine ÜbersichtExterner Link gemacht.
Zehn Tage vor den Abstimmungen: Das Bild verdeutlicht sich.
Tabakwerbung, Medienförderung, Stempelsteuer und Tierversuche: Am 13. Februar stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über eine ziemlich wilde Mischung von Initiativen und Referenden.
Die zweite SRG-Umfrage zeigt nun, wie die Resultate ausgehen könnten. Die Stimmabsichten sind bei zwei Geschäften klar, bei zwei anderen jedoch nicht: Bei der Medienförderung und der Stempelabgabe wird es ein enges Rennen.
Die Auslandschweizer:innen werden voraussichtlich wieder leicht anders abstimmen, wie unsere Daten zeigen. Wir sind gespannt – und bleiben natürlich dran.
- Lesen Sie hier unseren Beitrag mit den Umfrageresultaten.
- Unsere Übersicht zu den Abstimmungen vom 13. Februar finden Sie hier.
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Ein Tiger auf dem Eiger: Die etwas andere Gratulation an China.
5,3 Kilometer lang und über 2 Kilometer hoch leuchtete eine Lichtprojektion an der Eigernordwand. Das ist eine Fläche von mehr als tausend Fussballfeldern.
Am 1. Februar beginnt in China das Jahr des Tigers, die Projektion ist als Gratulation gedacht – und auch als Ansporn für die Schweizer Sportler:innen, die am 4. Februar die Olympischen Winterspiele in China in Angriff nehmen werden.
Der Künstler Gerry Hofstetter hat sich einen Namen mit solchen überdimensionierten Kunstwerkend gemacht, nun hat er das flächenmässig grösste der Welt geschaffen. Er und sein Team haben ein Jahr lang daran gearbeitet. Der englische Name klingt übrigens so: «Tiger on Eiger».
- Die Jungfrau Zeitung berichtete ausführlichExterner Link.
- Hier finden SieExterner Link den Beitrag von Nau.
Fleischlos zwischen Alpen und Balkan.
Auf dem Balkan wird viel, sehr viel Fleisch gegessen. Dieses Klischee kann ich nach meinem letzten Urlaub in Serbien durchaus bestätigen. Vegetarismus mag in der Schweiz normal geworden sein, andernorts jedoch noch gar nicht.
Das hat auch Auswirkungen auf Schweizer:innen: Hunderttausende von Menschen mit Wurzeln von dort leben hierzulande. Viele davon ernähren sich ebenfalls vegetarisch oder gar vegan.
Nur: Wie bringt man das der Familie bei, die auf üppige, fleischlastige Menüs besteht? Für das Magazin Baba News hat das eine «Betroffene» beschrieben – Unterhaltungsfaktor garantiert 😊
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von Baba News.
- Übrigens: Der Konsum von Fleischersatzprodukten in der Schweiz nimmt zu.
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