Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Heute war es endlich so weit: Mit 187 Stimmen wurde die Schweiz erstmals in den UNO-Sicherheitsrat gewählt.
Herzliche Grüsse
Soeben wurde die Schweiz in New York mit 187 Stimmen als nicht ständiges Mitglied in den Sicherheitsrat gewählt.
Es war ein langer Weg: Die Kandidatur initiiert hat bereits 2011 die damalige Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Die Idee war schon 2008 aufgekommen.
Es brauchte laut Tages-Anzeiger jahrelange Vorbereitungsarbeiten und einen Raclette-Abend, damit heute die Korken knallen können.
Mein Kollege Bruno Kaufmann sprach im Vorfeld der Wahl mit Achim Steiner, Leiter des UNO-Entwicklungsprogrammes darüber, was die Schweiz im Sicherheitsrat erreichen kann.
- Der Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Der BlickExterner Link berichtete live.
- Das Interview finden Sie auf swissinfo.ch.
- Unsere Serie zur Kandidatur der Schweiz.
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Übernahmegerüchte lassen die Aktie der Credit Suisse emporschnellen.
Gestern berichtete der Finanzblog Inside Paradeplatz unter Berufung auf einen Insider, der US-Finanzdienstleister State Street plane ein Übernahmeangebot für die Credit Suisse.
Daraufhin schnellte die Aktie der Schweizer Grossbank in die Höhe. Sie stieg in Kürze von minus 7,5 Prozent auf plus 4 Prozent bei 7 Franken.
Zuvor hatte die Credit Suisse den dritten Quartalsverlust in Folge angekündigt. Die Marktbedingungen seien weiterhin schwierig, teilte die mitten in einem Umbau steckende CS am Mittwochmorgen mit.
- Der Finanzblog Inside ParadeplatzExterner Link.
- Die Meldung auf swissinfo.ch.
- Auch Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall) und CashExterner Link berichten.
Eine Ausstellung im Landesmuseum erzählt, wie das Tagebuch der Anne Frank von der Schweiz aus in die Welt gelangte.
Das jüdische Mädchen Anne Frank, das während des Holocausts in einem Versteck in Amsterdam ihr weltberühmtes Tagebuch führte, hatte einen engen Bezug zur Schweiz. Verwandte von ihr waren nach Basel gezogen, so dass sie häufig Ferien hierzulande verbrachte.
Von den im Hinterhaus Untergetauchten überlebte einzig Annes Vater Otto Frank die Konzentrationslager. In den 1950er-Jahren zog er zu seiner Schwester nach Basel.
Von dort machte er es sich zur Aufgabe, die Aufzeichnungen seiner im Konzentrationslager Bergen-Belsen von den Nazis ermordeten Tochter in die Welt zu tragen. Die Ausstellung «Anne Frank und die Schweiz» ist im Landesmuseum Zürich vom 9. Juni bis am 6. November 2022 geöffnet.
- Die Seite des LandesmuseumsExterner Link.
- SRFExterner Link, NauExterner Link, AudiaturExterner Link und die Jüdische AllgemeineExterner Link berichten.
- Aus unserem Archiv: Anne Frank und die Schweiz – eine tragische Geschichte.
Der umstrittene Besuch der UNO-Kommissarin für Menschenrechte in China.
Michelle Bachelet, UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, beendete vor kurzem einen sechstägigen Besuch in China.
Zuvor waren neue Berichte zu Übergriffen gegen ethnische Uigur:innen in der Region Xinjiang aufgetaucht.
Bachelet hatte die mit Peking vereinbarten Bedingungen für ihren Besuch nicht bekanntgegeben. Hat sie mit ihrer Visite etwas erreicht oder ihre eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt? Sie erfahren es im Artikel auf swissinfo.ch.
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