Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Ich besuche regelmässig meine Eltern in Zürich. Dabei zeigen sie mir attraktiv gestaltete Ecken, die ich so noch nicht kannte, beispielsweise die "Nebelinsel" beim Landesmuseum, wo man auf Tastendruck einen Wassernebel aus dem Boden aktivieren kann. Im Vergleich zu früher ist die Lebensqualität gestiegen, leider auch die Preise, aber das ist ein anderes Thema.
Herzliche Grüsse
Ranking 2022: Zürich und Genf zählen zu den weltweit lebenswertesten Städten.
Während Zürich im diesjährigen Ranking der «Economist»-Gruppe auf Platz drei zu finden ist, belegt Genf den sechsten Platz.
Den ersten Platz belegt im jüngsten Ranking die österreichische Hauptstadt Wien.
Kriterien des Rankings, das 170 Städte weltweit umfasst, sind unter anderem Stabilität, Gesundheit, Kulturangebot, Umwelt, Erziehung und Infrastruktur.
- Der Bericht von SRFExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Was macht Basel zu einer so lebenswerten Stadt?
Die Schweizer Forschung liefert Erkenntnisse für die Entwicklung autonomer Waffen.
Die Schweiz gehört in der Robotik und künstlichen Intelligenz zur Weltspitze, beides Forschungsfelder, deren Erkenntnisse sowohl für zivile als auch militärische Zwecke verwendet werden können.
Das bereitet den Forschenden, mit denen meine Kollegin Sara Ibrahim gesprochen hat, jedoch keine schlaflosen Nächte. «Fünfundneunzig Prozent der Anwendungen dienen dazu, das Leben der Menschen zu verbessern«, sagte etwa Jürgen Schmidhuber, der als «Vater der modernen künstlichen Intelligenz» gilt.
Im Juli findet das letzte Treffen des UNO-Gremiums statt, das über ein Verbot von Killerrobotern diskutiert. Staaten sprechen hinter vorgehaltener Hand jedoch bereits von einem Scheitern der Genfer Verhandlungen.
- Den Artikel über die Drohnenforschung sowie das Killerroboter-Verbot finden Sie auf swissinfo.ch.
- Eine aktuelle Meldung in der NZZ (Paywall): Die Ukraine schlägt im russischen Hinterland mit einer Kamikaze-DrohneExterner Link zu.
Die bekannte Schweizer Schokolade Toblerone verlegt einen Teil der Produktion von Bern in die Slowakei.
Wie Recherchen des Regionaljournals Bern zeigen, wird ab 2023 ein Teil der Schokolade in der Slowakei hergestellt – im Werk des Mutterkonzerns Mondelez in Bratislava, indem auch andere bekannte Marken wie Milka oder Suchard hergestellt werden.
Mit dieser angekündigten Produktion im Ausland würde die Toblerone jedoch die Bezeichnung «Schweizer Milchschokolade» verlieren. Die Marke Schweiz, Switzerland ist nämlich geschützt.
Die Toblerone wurde im Jahr 1908 erfunden – von den Chocolatiers Theodor Tobler und Emil Baumann. Der Name setzt sich aus den Wörtern «Tobler» und «Torrone» zusammen.
- Der Bericht von SRFExterner Link.
- Die Agenturmeldung bei swissinfo.ch.
- Aus unserem Archiv: Ein Artikel über die Geschichte der Toblerone.
Mehr
Swissport-Angestellte kündigen Gesamtarbeitsvertrag und drohen mit Streik.
Falls Sie diesen Sommer in die Schweiz fliegen wollen, könnte Sie die folgende Meldung interessieren. Am Flughafen Zürich droht ein Riesen-Puff.
Die Angestellten des Bodenabfertigers Swissport haben ihren Gesamtarbeitsvertrag (GAV) auf Ende 2022 gekündigt. Das Bodenpersonal droht auch mit Kampfmassnahmen in den nächsten Wochen.
Dies kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Nach der Pandemie wollen viele Leute in die Sommerferien fliegen, gleichzeitig herrscht Personalmangel. Laut Expert:innen könnte es an Schweizer Flughäfen zu Ausfällen und langen Wartezeiten kommen.
- Der Artikel im BlickExterner Link.
- 20 MinutenExterner Link über Personalmangel.
- Auch an europäischen Flughäfen geht es chaotisch zu, berichtet WatsonExterner Link.
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