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Ein Lachs bahnt sich seinen Weg die Lachsleiter hinauf

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizer:innen

Obwohl die Schweiz reich an Gewässern ist, wird 96% des gesamten Fischkonsums hierzulande importiert. Dies hat Auswirkungen auf die Umwelt, aber auch auf die Menschen.

Beste Grüsse aus Bern

Drei Monate alte Chinook-Lachse schwimmen in einem Becken, das mit etwa 800.000 dieser 2-Zoll-Fische überfüllt ist.
Keystone / Elaine Thompson

Fisch und Meeresfrüchte werden in der Schweiz vor allem aus Norwegen und Vietnam importiert.

Wenn Sie weder vegetarisch noch vegan leben und sich auch nicht dem Veganuary verschrieben haben, kommt bei Ihnen vielleicht in diesem Monat Fisch auf den Teller. Auch im Binnenland Schweiz hegen Konsument:innen eine Vorliebe für Fisch und Meeresfrüchte, mit erheblichen Folgen. Denn trotz den Seen und Gewässern hierzulande werden 96% der konsumierten Fische und Meeresfrüchte importiert, gerade mal 40% davon gelten als nachhaltig.

Allerdings kann sich, auch wer auf heimischen Fisch setzt, punkto Nachhaltigkeit nicht sicher sein, schreibt mein Kollege Anand Chandrasekhar. «In der Schweiz gezüchteter Lachs stammt aus Eiern, die aus Island importiert wurden. Es wird viel graue Energie verbraucht, um dem Lachs die nötige Umgebung zum Wachsen zu geben.»

Was also tun, wenn einem die Lust auf Fisch packt? «Wenn Sie Lachs kaufen, wählen Sie entweder wild gefangenen aus dem Pazifik und nicht aus dem Atlantik, wo er überfischt wird», sagt die Forscherin Vanessa Jaiteh der Universität Bern. Oder: «Wenn Sie Meerestiere aus Aquakultur kaufen, sollten Sie sich für Bio entscheiden und nicht für ein Label wie ASC.» Denn auch Labels wie ASC oder MSC könnten täuschen.

Andreas Glarner und Sibel Arslan diskutieren auf dem Bundesplatz
Keystone / Peter Klaunzer

Andreas Glarner muss wegen Fake-Video von Sibel Arslan zahlen

Letzten Oktober kurz vor den nationalen Wahlen veröffentlichte der Nationalrat Andreas Glarner (Schweizerische Volkspartei) ein Video mit dem Titel «Wenn Sibel Arslan ehrlich wäre» auf den Plattformen X und Instagram. Das Brisante: Glarner nutzte Künstliche Intelligenz, um der Grünen Nationalrätin Worte in den Mund zu legen, die ihrer politischen Überzeugung klar widersprechen.

Nachdem Arslan wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte geklagt hatte, musste Glarner das Video vom Netz nehmen. Nun liegt auch der Entscheid des Basler Zivilgerichts vor. Wegen des Deep-Fake-Videos muss Glarner 3842.50 Franken zahlen – 1500 Franken für die Gerichtskosten und 2341.50 Franken für Arslans Anwaltskosten.

Zivilrechtlich ist der Fall nun abgeschlossen. Allerdings prüft Arslan derzeit, ob sie strafrechtlich gegen Glarner vorgehen und eine Strafanzeige einreichen will, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Möglich seien beispielsweise die Straftatbestände der üblen Nachrede oder der Verleugnung.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Giannis Mavris

Welchen Ruf hat die Schweiz in Ihrem Wohnland?

Die Schweiz hat einen guten Ruf und ist beliebt in der Welt – das glauben zumindest viele in der Schweiz. Aber warum eigentlich?

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Feuerwehrmann bückt sich, hinter ihm tobt das Feuer.
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Immer mehr Krisen, oder nehmen wir es nur so wahr?

Anschläge, Krieg, Umweltkatastrophen: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie jeweils die Nachrichten lesen? «Angesichts der verschiedenen Kriegsschauplätze fragt man sich schon: Wo führt das alles hin, wie entwickelt sich unsere Welt, unsere Gesellschaft?» – so brachte bei einer Strassenumfrage von SRF eine St. Gallerin das aktuelle Bauchgefühl vieler Menschen auf den Punkt.

«Ist die Welt aus den Fugen?», fragte die SRF-Sendung «Club» am Dienstagabend seine Gäste. Denn: Statistiken würden auch positive Entwicklungen zeigen, beispielsweise gehen extreme Armut und Kindersterblichkeit zurück. Diese Statistiken seien zwar korrekt, sagt Ex-IKRK-Präsident Peter Maurer: «Aber es ist eben auch wahr, dass es immer mehr Orte auf der Welt gibt, wo es den Menschen schlechter geht als früher.» Diese Gleichzeitigkeit positiver und negativer Entwicklungen sei sehr schwer zu vermitteln.

Die SRG-Plattform «dialog» hat diese Woche die Frage des «Clubs» aufgenommen und bietet Ihnen eine Auswahl an Artikeln aus der ganzen Schweiz zum Thema. Darunter finden Sie ein Interview mit einem Krisenmanager, der den Blick in die Vergangenheit wagt, eine Recherche zum Netzwerk Solaris, das sich auf «systemische Ausfälle» vorbereitet, oder einen Bericht zum Zukunftsrat, in dem junge Schweizer:innen zusammen einen Weg aus der Mental-Health-Krise gesucht haben.

Eine Schulklasse aus Boenigen, Schweiz, fährt im Berner Oberland Ski.
Keystone / Walter Studer

Alles fährt Ski.

Welche ist ihre Lieblingsverfilmung von Sherlock Holmes? Für mich ganz oben auf dem Treppchen steht die BBC-Serie Sherlock, ich kann mich aber auch gut mit älteren Verfilmungen anfreunden. In zig Variationen habe ich den Meisterdetektiv schon in die Tiefe stürzen sehen – die Taschentücher immer griffbereit.

Die Reichenbachfälle, wo der Autor Conan Doyle seinen Helden und dessen Widersacher ursprünglich sterben liess, sind nur ein Zeichen der Verbundenheit Doyles mit der Schweiz. Der britische Schriftsteller hat während seiner Aufenthalte in er Schweiz auch das Skifahren gelernt und wesentlich dazu beigetragen, dass der Sport so populär wurde.

Allerdings war er bei weitem nicht der Einzige, der den Skisport in der Schweiz geprägt hat, wie der Sporthistoriker Grégory Quin einordnet.

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