Schweizer in Not

Seit Jahren betreut das EDA die beiden in Guatemala des Drogenhandels angeklagten Nicolas Hänggi (links) und Silvio Giovanoli. Keystone

Das Schweizer Aussenministerium (EDA) hatte 2001 wegen dieser und vieler Einzelfälle im Ausland über 1000 Schweizer in Not zu betreuen.

Dieser Inhalt wurde am 14. Januar 2002 - 17:23 publiziert

Die Besetzung des Swissôtel in Istanbul, das Höhlenunglück in Goumois, das Attentat auf das World Trade Center in New York: Das einige Beispiele, die zeigen warum das EDA von zahlreichen schwierige Einzelfälle spricht, die im vergangenen Jahr zu einem erneuten Anstieg der Konsular-Schutzfälle geführt hat.

Von 911 (im Jahr 2000) auf 1024 sind die Betreuungs-Fälle von Schweizer im Ausland gestiegen, teilt das EDA mit.

Zahlreiche Drogendelikte

Unter anderem gehören zu den insgesamt 1024 Betreuungen 347 Inhaftierungen, 201 Todesfälle, 167 Nachforschungen, 92 schwere Unfälle und 92 ernste Erkrankungen.

Ein gutes Drittel (127) der im Ausland inhaftierten Schweizer und Schweizerinnen sind den Angaben zufolge eines Drogendelikts angeklagt. Weitere Gründe sind: Vermögensdelikte, Tötungsdelikte, Raub, Diebstahl und Sittlichkeitsdelikte.

Das EDA betreute im vergangenen Jahr Haftfälle in 69 Ländern, die meisten davon (24) in Deutschland. Als besonders schwierig erwies sich für das EDA nach eigenen Angaben nach wie vor die Betreuung von Entführungen und Nachforschungen.

swissinfo und Agenturen

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