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Schweizer Klage gegen griechische Reederei

Diese griechische Fähre war im September 2000 mit über 500 Personen an Bord auf ein Riff gelaufen.

(Keystone)

Die sieben Schweizer Touristen, die das Fährunglück Ende September vor Paros überlebten, haben gegen die Reederei Klage eingereicht. Ihr Anwalt erreichte, dass die beiden Schiffe der Reederei als Garantie "blockiert" wurden.

Über die Höhe der Entschädigungs-Forderungen wollte Anwalt Ilias Bissias am Freitag (05.01.) keine Angaben machen. Für die beiden ersten Kläger, ein Berner Paar, hatte die griechische Presse zuvor einen Betrag von einer halben Million Franken genannt.

Dieser Betrag entspreche jedoch nicht der von seinen Mandanten geforderten Summe, sagte Bissias. Die nächste Anhörung ist auf den 23. Januar angesetzt. Parallel dazu hat Bissias Verhandlungen mit der Minoan Flying Dolphins (MFD), Inhaberin der Unglücksfähre, aufgenommen.

«Wir suchen nach einem aussergerichtlichen Vergleich. Wir wären glücklich, wenn wir pro Kläger zwischen 30'000 bis 50'000 Franken erhalten würden», sagte Bissias.

Die Fähre «Express Samina» mit über 500 Personen an Bord war am 26. September vor der Kykladeninsel Paros auf ein Riff gelaufen und untergegangen. 82 Menschen kamen ums Leben. Der Besatzung wurde fahrlässige Tötung vorgeworfen.

swissinfo und Agenturen

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