Bauern protestieren gegen Liberalisierung
Bauernvertreter aus mehreren Ländern sind am Dienstag anlässlich der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) mit einer Deklaration an die Öffentlichkeit getreten.
Sie fürchten, der aktuelle Vorschlag im Agrardossier nütze nur wenigen industriellen Agrarexporteuren und treibe sehr viele bäuerliche Familienbetriebe in den Ruin, wie der Schweizerische Bauernverband (SBV) mitteilte.
Die Deklaration anlässlich der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf wird von Bauernvertretern aus mehreren Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützt. So beispielsweise aus der Schweiz, der EU, Japan, Kanada, Indien, Sri Lanka und Kenia.
Die Bauernvertreter fordern von der WTO das Recht jedes Landes, für die eigene Bevölkerung Nahrungsmittel zu produzieren. Zudem verlangen sie, dass länderspezifische Anliegen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Ökologie, Tierwohl und ländlicher Raum berücksichtigt werden.
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