Bern setzt sich in Washington für UBS ein
In der UBS-Steueraffäre in den USA hat die Schweiz Washington erneut zur Einhaltung des Rechtswegs aufgefordert. EDA-Staatssekretär Michael Ambühl wandte sich gegen unilaterale Massnahmen der US-Regierung gegen die Grossbank.
Ambühl traf sich am Freitag in Washington mit seinem amerikanischen Amtskollegen William J. Burns. «Ich habe das Angebot der Schweizer Regierung zur Kooperation mit den US-Behörden im Rahmen der geltenden Rechtsgrundlagen bekräftigt», sagte Ambühl anschliessend gegenüber den Medien.
«Ich habe gleichzeitig unterstrichen, dass wir erwarten, dass um an Informationen in der Schweiz zu gelangen, keine unilateralen Massnahmen gegen die UBS ergriffen werden, solange die Zusammenarbeit am Laufen ist», sagte der Staatssekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Die UBS ist aufgrund eines Gerichtsverfahrens gegen den früheren Vermögensverwalter Bradley Birkenfeld wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in den USA unter Beschuss geraten.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch