Bundesrat beschliesst zweites Konjunkturpaket
Der Bundesrat will die angeschlagene Konjunktur mit einem zweiten Impulsprogramm stützen. Rund drei Monate nach dem ersten hat er am Mittwoch ein zweites Paket geschnürt und dafür 700 Millionen Franken vorgesehen.
Gleichzeitig hat die Landesregierung vorübergehend das Instrumentarium der Exportrisikoversicherung erweitert, wie das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement und das Finanzdepartement mitteilten.
Mit einer befristeten Änderung des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes sollen zusätzliche Erneuerungsinvestitionen angeregt werden. Als weitere Massnahmen verlängert der Bundesrat die Dauer der Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate.
Im November 2008 hatte der Bundesrat eine Aufstockung des Budgets um 341 Millionen Franken verabschiedet. Die Arbeitsbeschaffungs-Reserven waren aufgelöst worden.
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