The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Faire Produktion für öffentliche Hand

Bund, Kantone und Gemeinden sollen nur noch fair produzierte Güter einkaufen. Dies fordert das Schweizerische Arbeiterhilfswerk in seiner Kampagne gegen Kinder- und Zwangsarbeit.

Im öffentlichen Beschaffungswesen soll nicht nur ein möglichst tiefer Preis ausschlaggebend sein für den Einkauf eines Produkts. Dies fordert das SAH in der am Dienstag vorgestellten Kampagne «Keine Ausbeutung mit unseren Steuergeldern».

Gerade die öffentliche Hand als «Hüterin des Rechts» und Vorbild stehe in der Verantwortung, auf eine Herstellung unter menschenwürdigen Bedingungen zu achten, betonte der designierte SAH-Präsident Hans-Jürg Fehr.

Kinder- und Zwangsarbeit, 70-Stunden-Wochen, Hungerlöhne, lebensgefährliche und gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen seien in vielen Ländern weit verbreitet.

Es dürfe nicht sein, dass die öffentliche Hand als Folge ihrer Beschaffungspolitik gerade jene belohne, welche sich nicht an die Regeln hielten, so Fehr.

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft