Finanzhilfe auch aus der Schweiz
Die Schweizer Direktion für Entwicklungs-Zusammenarbeit DEZA schnürt ein Hilfspaket in Millionenhöhe für die Opfer der Vulkankatastrophe in Kongo.
Für Soforthilfe wurden 200’000 Franken an lokale Hilfsorganisationen gesprochen, wie DEZA-Sprecher Joachim Ahrens am Sonntag mitteilte. Die Glückskette hat eine Sammelaktion gestartet.
Finanzmittel, die ein Mehrfaches des bereits gesprochenen Betrages ausmachten, würden zurzeit bereitgestellt, sagte Ahrens. Die genaue Höhe sei noch offen.
Partner unterstützen
Mit dem Geld soll die Arbeit spezialisierter UNO-Organisationen wie das Welternährungp-Pogramm WFP, die Flüchtlings-Organisation UNHCR oder das humanitäre Koordinationsbüro OCHA unterstützt werden. Weitere Partner der DEZA sind das IKRK und weitere Nichtregierungs-Organisationen.
Die Vulkankatastrophe in der Nähe der Stadt Goma hat laut DEZA-Angaben 400’000 Menschen zur Flucht gezwungen und 40’000 obdachlos gemacht. Im Vordergrund der Hilfe stehe die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Materialien für Unterkünfte.
Am Sonntag hat die Glückskette eine Sammelaktion für die Opfer der Vulkankatastrophe gestartet. Die Glückskette stellt ab sofort ihr Sammelkonto zur Verfügung und unterstützt die Hilfsoperationen ihrer Partner-Hilfswerke HEKS, Caritas und Schweizerisches Rotes Kreuz vor Ort.
swissinfo und Agenturen
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