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Irak-Krieg: Weitere humanitäre Treffen in Genf

Nach der ersten humanitären Konferenz von Aussenministerin Calmy-Rey Mitte Februar sollen nun weitere Treffen in Genf stattfinden.

Bis zu 30 Länder werden an den Treffen teilnehmen. Zum ersten Mal sollen die Delegierten Anfang April zusammenkommen.

«Je nach Bedürfnissen werden die Teilnehmer der Treffen dann regelmässig, womöglich alle zwei Wochen, wiederkehren», sagt Frisch von der Direktion für Zusammenarbeit und Entwicklung (DEZA)

Regelmässige Treffen

Ziel der regelmässigen Zusammenkünfte seien die Lagebeurteilung in Irak und die Diskussion spezieller Themen.

Die sogenannte «Humanitarian Issues Group Iraq» (HIGI) solle als Diskussions- Plattform dienen, vor allem für die Nachbarländer des Iraks und deren Massnahmen, Betreuung und Finanzierung von Flüchtlingen, so Frisch.

Die Schweiz sprach zudem weitere 6,5 Millionen Franken für humanitäre Zwecke im Irak aus. Seit 1993 finanziert die Schweiz in Irak humanitäre Anliegen in der Hohe von 4,5 Millionen Franken.

Kriegsrisikogarantie

Die DEZA habe zudem eine Anfrage des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) erhalten, wonach die Schweiz eine Kriegsrisikogarantie für die in Irak eingesetzten IKRK-Flugzeuge übernehme, sagte Frisch.

Damit deckt die Schweiz im Falle eines abgeschossenen Flugzeuges die Versicherungsleistung ab.

Weiter finanziert die DEZA ein Programm der UNO- Umweltorganisation UNEP. Dies wurde schon vor dem Krieg an der humanitären Konferenz in Genf beschlossen, sagte Frisch.

So könnten mögliche Umweltschäden des Irak-Kriegs begrenzt werden, indem schon vor dem Konflikt vorbereitende Massnahmen getroffen worden seien.

swissinfo und Agenturen

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