
Schweizer Schutzstatus S für ukrainische Flüchtlinge
Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, erhalten bei ihrer Ankunft in der Schweiz einen S-Ausweis. Es ist das erste Mal, dass dieser Ausweis seit seiner Einführung im Jahr 1999 ausgestellt wird.
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Der Schutzstatus «S» wurde nach den Balkankonflikten in den 1990-er Jahren geschaffen, aber bis jetzt nie angewendet. Er erlaubt Flüchtlingen, ein Jahr lang in der Schweiz zu leben und zu arbeiten, mit der Option, ihn bei Bedarf zu verlängern.
Seit dem Ausbruch des Krieges am 24. Februar haben sich über 6000 Ukrainer bei den Schweizer Behörden registriert. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seit Ausbruch des Krieges mehr als 2,5 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. Die meisten sind nach Polen gereist.
Laut der Schweizer Justizministerin Karin Keller-Sutter könnten zwischen 50’000 und 60’000 Ukrainer in der Schweiz Schutz suchen. Die Regierung erklärte, sie habe 5000 Plätze in den Asylzentren des Bundes für Kriegsflüchtlinge bereitgestellt. Etwa 45’000 Plätze wurden von Privatpersonen in ihren Häusern angeboten.
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