Unbewaffnete Militärbeobachter für Darfur
Bis zu vier unbewaffnete Schweizer Militärbeobachter nehmen an der gemeinsamen Mission der UNO und der Afrikanischen Union in Darfur teil. Das hat der Bundesrat entschieden und damit einem Antrag des Verteidigungsdepartements (VBS) zugestimmt.
Laut der Mitteilung des VBS vom Mittwoch war die Schweizer Mission bei der UNO im Sommer angefragt worden, ob die Schweiz Militärbeobachter in die sudanesische Krisenregion entsenden könne. Grundlage ist die UNO-Resolution vom 31. Juli 2007.
In Darfur gibt es seit 2003 brutale Auseinandersetzungen zwischen arabischen Reitermilizen, die von der Zentralregierung in Khartum unterstützt werden, und mehreren Rebellengruppen der schwarzen Bevölkerungsmehrheit.
Nach Schätzungen der UNO sind bisher rund 300’000 Menschen ums Leben gekommen, Millionen wurden vertrieben.
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