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«Vorsichtig optimistische» Schweizer Bilanz

Die erste Verhandlungswoche am UNO-Klimagipfel in Kopenhagen ist vorbei. Mehrere Staaten verkündeten neue Reduktionsziele und diskutiert wurde auch über die Verhandlungstexte. Trotzdem: Es bleibt viel Arbeit.

Einmal mehr zeige sich der Unterschied zwischen Entwicklungs- und Industrieländern, schreibt die Schweizer Delegation in einem Communiqué. Es sei aber der Wille zu spüren, ein umfassendes Abkommen zu verabschieden.

Immer noch offen sind wichtige Fragen wie die genauen Reduktionsziele der Industriestaaten, der Einbezug der Schwellenländer oder die langfristige Finanzierung der Massnahmen gegen den Klimawandel. Viele Fragen werden wohl erst nach Kopenhagen diskutiert.

Bezüglich der Hilfe für arme Länder, die den Klimawandel bereits jetzt zu spüren bekommen, dürfte sich die Konferenz auf ein Abkommen einigen, ohne die Finanzierungsquellen genauer zu definieren.

Der Vorschlag der Schweiz für eine weltweite CO2-Steuer könne eventuell ganz zum Schluss der Verhandlungen noch zur Sprache kommen, sagte José Romero, Stellvertretender Leiter der Schweizer Delegation.

Für die Schweiz wird ab Dienstag Bundesrat Moritz Leuenberger vor Ort sein. Die anwesenden Minister wollen das Schlussdokument bis am kommenden Mittwoch soweit wie möglich bereinigen und verabschieden.

Beim WWF freut man sich zwar, dass bald ein Dokument auf dem Tisch liege, aber dessen Inhalt bleibt für die Umweltorganisation unbefriedigend.

swissinfo.ch und Agenturen

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