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Schweizer Zoll: Fälschungen bleiben öfter hängen

Der Schweizer Zoll hat im letzten Jahr in 1176 Fällen gefälschte Waren und Piraterieprodukte aus dem Verkehr gezogen, fast dreimal so viele wie im Vorjahr (460). Grund dafür sind Gesetzesänderungen, wie die Plattform "Stop Piracy" am Mittwoch mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 25. Februar 2009 - 11:25 publiziert

So dürfen die Zöllner neu auch im Postverkehr bei Internetbestellungen für den Privatgebrauch eingreifen. Seit dem 1. Juli 2008 können ausserdem auch Reisenden Fälschungen abgenommen werden.

Im vergangenen Jahr gingen dem Zoll so 143 Waren ins Netz, vorwiegend Taschen und Kleidungsstücke. Weil die Betroffenen auf die Waren verzichteten, konnte der grösste Teil dieser Waren direkt vom Zoll vernichtet werden.

Knapp 40% der beschlagnahmten Waren stammten aus der Türkei, wie der Zollstatistik 2008 zu entnehmen ist. Knapp einen Viertel hatten die Reisenden in Thailand gekauft.

"Stop Piracy", die Schweizer Plattform gegen Fälschung und Piraterie, wurde im Juli 2005 vom Eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum und der Internationalen Handelskammer Schweiz (ICC Switzerland) gegründet.

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