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Seltene Briefmarken werden für 10 Millionen Franken versteigert

(Keystone-SDA) Zürich – Für acht bis zehn Millionen Franken kommen diese Woche in Zürich Philatelie-Raritäten unter den Hammer. Bei einem Brief mit zwei «Zürich 4»-Briefmarken wird ab 200’000 Franken geboten. Der Startpreis eines «Doppelgenf»-Briefes liegt bei 150’000 Franken.
Der mit den zwei «Zürich 4» frankierte Brief wurde am 16. Oktober 1850 vom Zürcher Postamt Neumünster nach Bülach verschickt, wie das Auktionshaus Corinphila schreibt. Zwar hätte damals eine 5-Rappen-Marke gereicht, zur Überfrakatur kam es wohl, weil erwartet wurde, dass die Zürcher Briefmarken ungültig werden.
Der Brief gilt gemäss Corinphila heute als postgeschichtlich wertvoll. Er belege die Geschichte des Übergangs von der Zürcher zur eidgenössischen Post.
Der angebotene Brief mit einer «verkehrt geschnittenen Doppelgenf» ist besonders wertvoll, weil bis heute nur vier Briefe mit dieser Variante der senkrecht angeordneten Marken bekannt sind. Normalerweise wurden zwei nebeneinander liegende 5-Centimes-Marken als «Doppelgenf» verwendet. Nur in ganz seltenen Fällen schnitten Postbeamte zwei übereinander liegende Marken aus dem Bogen.
Der gesamte Erlös aus dem Verkauf einer Sammlung von Briefmarken des Königreichs Österreich kommt einer wohltätigen Organisation zugute. Gemäss dem Auktionshaus darf das Schweizer Kinderdorf «Kiriat Yearim» in Israel mit einem hohen sechsstelligen Frankenbetrag rechnen.

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