Solothurner Literaturtage eröffnet

Erneut steht das Auffahrtswochenende in Solothurn ganz im Zeichen der Literatur: Am Freitag sind die 31. Literaturtage eröffnet worden. Bis am kommenden Sonntag finden 70 Veranstaltungen mit 92 Autorinnen und Autoren statt.

Dieser Inhalt wurde am 22. Mai 2009 - 11:26 publiziert

Im Zeitalter von E-Books, Kindle, Sony-Reader, Google, Handys, Blogs und Facebook wollen die Veranstalter die Lebendigkeit der Literatur und ihr Blühen in vier Landessprachen beweisen. Die Solothurner Literaturtage zeigten, dass die vier Schweizer Literaturen im Kontakt mit anderen Sprachen und Literaturen weltweit stehen und bestehen, schreibt die Programmkommission.

Im Vorfeld der Literaturtage wurde der älteste und prestigeträchtigste Literaturpreis der Schweiz – der Schillerpreis – verliehen. Der Preis ging an den Berner Lukas Bärfuss für seinen Roman "Hundert Tage", an den Berner Lyriker Raphael Urweider für seine Gedichtsammlung "Alle deine Namen", an die Genferin Pascale Kramer für ihren Roman "L'Implacable brutalité du réveil" und den Bündner Dumenic Andry für seinen Novellenband "Uondas" auf Rätoromanisch.

Das Hauptprogramm im Landhaus ist laut Programm am Freitagmorgen von der "Grande Dame" der Deutschschweizer Literatur Maja Beutler und dem Erstlingsautor Roman Graf eröffnet worden. Bis am Sonntag werden um die 100 Schreibende auftreten, darunter auch Altstars wie Franz Hohler und Hugo Loetscher.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen