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Zürich (awp) - Der Verwaltungsrat der Sustainable Performance Group (SPG) will die Aktien der Beteiligungsgesellschaft in einen Anlagefonds überführen. Ein entsprechender Antrag werde den SPG-Aktionären an der kommenden Generalversammlung vom 6. Juni vorgeschlagen, teilte SPG am Montag mit.
Der Verwaltungsrat sei mit der Wertentwickluing der SPG-Aktie, insbesondere seit der Finanzkrise im Herbst 2008, nicht mehr zufrieden, heisst es in der Begründung. Zwischenzeitlich sei es zu einem für SPG unüblich hohen Discount des Aktienkurses im Vergleich zum inneren Wert der Anlagen von rund 15% gekommen.
Aufgrund der unbefriedigenden Ausgangslage habe der Verwaltungsrat in den vergangenen Monaten proaktiv eine grundlegende strategische Analyse durchgeführt. Darin seien die Anlagestrategie, die Investmentberatung, sowie das Anlagegefäss der Investmentgesellschaft mit dem Ziel, die Innovations- und Zukunftsorientierung im globalen Masstab zu stärken, überprüft worden. Die Resultate der Analyse habe zur Erkenntnis geführt, dass eine grundlegende Änderung der Anlagestrategie und des Anlagegefässes vorzunehmen ist.
Die SPG will die Aktien in einen Luxemburger Anlagefonds, den Globalance Sokrates Fund, überführen und die Verwaltung dieses Fonds auf die Globalance Bank AG übertragen. Die unabhängige Schweizer Privatbank, die sich ausschliesslich auf nachhaltige Anlagen spezialisiert hat, habe besonders mit Blick auf die geforderte Innovation, Zukunftsfähigkeit und aktionärsorientierte Umsetzung überzeugt, so die Mitteilung. Der Globalance Sokrates Fund investiere in eine zeitlich dynamisch gewichtete Kombination verschiedener Anlageklassen (Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe und alternative Anlagen).
Die Überführung soll in einem dreistufigen Verfahren abgewickelt werden. In dessen Rahmen erhalten die SPG-Aktionäre automatisch Anteile des Globalance Sokrates Fund, deren Anzahl dem jeweiligen Geldwert der drei Stufen entspricht.
In der ersten Stufe kommt es voraussichtlich per 4. Juli zu einer Ausschüttung aus den Reserven aus Kapitaleinlagen der SPG zu approximativ 88 CHF je Inhaberaktie. Schritt zwei sieht (voraussichtlich per Ende August) eine Nennwertreduktion zu approximativ 62 CHF je Aktie vor. Und im vierten Quartal werde es nach erfolgter Liquidation der Private Equity-Anlagen der SPG zu einer Schlussausschüttung kommen.
mk/ps

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