Stadt Luzern schreibt gemeinnützigen Wohnungsbau erneut aus
Die Stadt Luzern hat im Gebiet Tschuopis in Littau West ein Areal zur Abgabe im Baurecht für gemeinnützige Wohnungen ausgeschrieben. Geplant sind laut einer Mitteilung der Stadt rund 100 Wohnungen, ein Kindergarten, Ateliers und Gewerberäume.
(Keystone-SDA) Das Gebiet Tschuopis liegt am westlichen Siedlungsrand von Littau in Richtung Renggloch. Auf dem städtischen Areal wollte die Stadt bereits 2024 gemeinnützige Wohnungen realisieren. Bis Ende 2025 ging ein Konzept ein. Der Stadtrat lehnte dieses jedoch ab und brach die Ausschreibung ab. Als ungenügend taxierte er vor allem den Nachweis der nötigen finanziellen Ressourcen, wie es damals hiess.
Nun hat die Stadt die Ausschreibung überarbeitet, wie sie am Montag mitteilte. Dabei wurden etwa die Anforderungen an die Konzepte oder Fragen zur Siedlungsentwässerung präzisiert.
Das Areal, eine Fläche von anderthalb Fussballfeldern, soll laut Mitteilung für 80 Jahre im Baurecht vergeben werden. Der jährliche Baurechtszins beträgt rund 164’000 Franken. Die Überbauung soll entlang der Renggstrasse in zehn Gebäuden mit 98 Wohnungen entstehen, die um einen zentralen Hof angeordnet sind, wie es weiter hiess.
Weiter plant die Stadt angrenzend an das Grundstück einen öffentlichen «Renggplatz» und einen Spielplatz. Zudem soll das Areal künftig mit einer Busverbindung an den Bahnhof Littau und das Stadtzentrum angebunden werden.
Die öffentliche Ausschreibung für gemeinnützige Wohnbauträger dauert bis zum 12. Oktober.