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Stadtrat von Rapperswil-Jona gibt weitere Einsparungen bekannt

Keystone-SDA

In Rapperswil-Jona hat der Stadtrat weitere Sparmassnahmen bekanntgegeben. Unter anderem werden die jährlichen Ausgaben von 6000 Franken für ein "Gwundertäschli" für Kinder eingespart.

(Keystone-SDA) Letzte Woche gab der Stadtrat bekannt, dass er sich selber und dem Schulrat das Budget für Behördenreisen gekürzt hat und für die jeweils vierjährige Amtszeit 31’000 Franken einsparen wird. Zudem werden verschiedene Gebühren im Grundbuchamt erhöht. Jährlich sollen so rund 20’000 Franken mehr eingenommen werden.

Am Montag informierte der Stadtrat über weitere Massnahmen. Grundlage für diese Sparpolitik ist die laufende Aufgaben- und Leistungsüberprüfung.

So wird das Elternmagazin «Klasse» eingestellt. Die Publikation erschien seit 2010 zweimal jährlich. Das Magazin sei bei der «Leserschaft auf positives Echo» gestossen, schrieb der Stadtrat. Die jährliche Einsparung der Kosten für Redaktion, Druck, Versand und interne Verteilung liegt bei 55’000 Franken.

Die 2022 unter anderem wegen der Flüchtlinge aus der Ukraine eingeführte Aufnahmeklasse für Kinder ohne Deutschkenntnisse wird nicht mehr angeboten. Für diese Spezialklasse seien die Anmeldungen deutlich zurückgegangen. Damit entfallen jährliche Kosten von 150’000 Franken.

Eltern müssen für Zvieri zahlen

An den Informationsanlässen für Eltern mit Kindern, die vor dem Eintritt in den Kindergarten stehen, wurde in Rapperswil-Jona jeweils ein «Gwundertäschli» verteilt. Es enthielt verschiedene Gegenstände, die Kinder zum Entdecken und Spielen anregen sollten. Das «Gwundertäschli» wird nicht mehr abgegeben. Die Einsparung beträgt jährlich rund 6000 Franken.

Bei der unterrichtsergänzenden Kinderbetreuung werden ab dem kommenden Schuljahr den Eltern die Ausgaben für Frühstück und Zvieri zum Selbstkostenpreis weiterverrechnet. Die Praxis werde an diejenige von Kitas und anderen Betreuungsinstitutionen angeglichen, heisst es in der Mitteilung. Die wiederkehrenden Einsparungen schätzt der Stadtrat auf 60’000 Franken.

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