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Stationäre Massnahme für Angreifer von Zofingen AG beantragt

Keystone-SDA

Nach den Angriffen auf sieben Personen in Zofingen im Mai 2024 hat die Staatsanwaltschaft eine stationäre therapeutische Massnahme für den Angreifer beantragt. Der Spanier gilt laut einem Gutachten als schuldunfähig, wie die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft mitteilte.

(Keystone-SDA) Dem Mann werden mehrfache versuchte Tötung und Nötigung sowie Hausfriedensbruch vorgeworfen, wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau am Montag mitteilte. Ein Gutachten attestiert ihm laut der Staatsanwaltschaft wegen paranoider Schizophrenie nun die Schuldunfähigkeit. Zum Tatzeitpunkt war der Spanier laut dem Gutachten hoch psychotisch und damit nicht steuerungsfähig.

Der Mann hatte am 15. Mai 2024 in Zofingen sieben Passanten angegriffen und sie teils erheblich verletzt. Er drang danach in ein Haus ein, stach auf die Bewohnerin ein und verbarrikadierte sich. Spezialkräfte nahmen ihn noch am selben Tag fest.

Der Beschuldigte räumte die Taten ein. Die Staatsanwaltschaft beantragt zusätzlich eine Landesverweisung von 15 Jahren. Der Antrag ist beim Bezirksgericht Zofingen hängig.

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