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Eine Fussballmannschaft posiert für den Fotografen.

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Es beschleicht mich oft ein beklemmendes Gefühl, wenn ich nach der Arbeit in Bern durch den Hauptbahnhof gehe und nebst all den Pendlerinnen und Pendlern auch noch Fussballfans unterwegs sind. Heute werden mehr als 2000 Fans aus den Niederlanden erwartet, die Polizei ist in Alarmbereitschaft.

Sportliche Grüsse und viel Spass beim Lesen

Porträtaufnahme von SP-Präsident Christian Levrat.
sda-ats

Die Wahlen vom vergangenen Wochenende beschäftigen die Schweizer Medien auch heute Donnerstag. Der Tages-Anzeiger schreibt, SP-Präsident Christian Levrat solle einer Frau Platz machen.

Alles deute darauf hin, dass der SP-Präsident bald abtrete. «Mit grosser Wahrscheinlichkeit auf April 2020», so die Zeitung unter Berufung auf «zwei gut informierte Personen aus der Partei».

Somit stellt sich die Frage nach einem möglichen Nachfolger oder einer möglichen Nachfolgerin. Für eine Partei, die so viel von der Gleichberechtigung der Geschlechter spreche, weise die SP eine «lange Vorherrschaft von Männern» aus, findet der Tages-Anzeiger.

Deshalb stellt die Zeitung gleich vier Frauen vor, die für die Nachfolge des seit 2008 amtierenden Freiburgers in Frage kämen, alle aus der Deutschschweiz. Es sind dies die vier Nationalrätinnen Flavia Wasserfallen, Nadine Masshardt, Mattea Meyer und Barbara Gysi.

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Grosse Umfrage: Wo leben Sie? Haben Sie die Abstimmungsunterlagen rechtzeitig erhalten?

Wenn ja, in welchem Kanton sind Sie registriert? Gegen 30’000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer konnten diesmal nicht abstimmen:  Zum Artikel Corona verschärft Frust: Tausende Schweizer im Ausland können nicht abstimmen Letztes Jahr haben wir Sie gefragt, ob Sie die Wahlunterlagen erhalten haben:  Zum Artikel Hier können Schweizerinnen und Schweizer im Ausland (nicht) wählen und abstimmen

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Nun zu einem Thema aus der Wirtschaft: Während 137 Jahren stattete Möbel Pfister die Schweizer Wohnzimmer aus. Das Unternehmen stand für gutschweizerische Bürgerlichkeit. Doch damit ist nun Schluss.

Externer Inhalt

Gestern wurde nämlich bekannt, dass die österreichische XXXLutz-Gruppe das Schweizer Möbelhaus schluckt. Es ist ein weiterer Zusammenschluss von vielen, der Schweizer Möbelmarkt befindet sich schon einige Jahre in einem Konzentrationsprozess.

Es fehle in dieser Branche an unternehmerischem Mut, schreibt SRF. Auf dem Schweizer Markt gut positionierte Unternehmen fände man vor allem im Hochpreis- und Design-Segment. Der typische Möbelanbieter für den Mittelstand habe heute entweder ausländische Wurzeln oder gehöre zu Migros oder Coop.

Möbel Pfister hat seinen Hauptsitz seit 80 Jahren in Suhr. Die 1800 Mitarbeitenden werden auch nach der Übernahme zu gleichen Konditionen wie bisher weiterbeschäftigt. Angaben zum Kaufpreis wurden keine gemacht.

Ein Wasserwerfer-Fahrzeug der Polizei in Bern.
Keystone / Anthony Anex

Gewalt von Fussballfans sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Heute Abend spielt YB gegen Feyenoord Rotterdam. Die Fans haben nicht den besten Ruf, die Polizei organisiert sich entsprechend.

Erst diesen Sommer machte die Stadt Bern schlechte Erfahrungen mit ausländischen Fussballfans. So kam es Ende August vor und nach dem Spiel zwischen YB und der Mannschaft aus Belgrad zu Ausschreitungen. Es gab mehrere Verletzte, ein Polizist gab Warnschüsse ab.

Heute Abend nun werden mehrere tausend niederländische Fans von Feyenoord Rotterdam in der Schweizer Bundesstadt erwartet. Rund um Spiele dieser Mannschaft kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Ausschreitungen.

Viele der erwarteten Fans haben kein Ticket fürs Stadion. Das macht die Situation für die Polizei nicht einfacher. Das Polizeiaufgebot in Bern ist dementsprechend gross. Die meisten Polizeiwachen im Kanton Bern bleiben deshalb am Donnerstag und Freitag geschlossen.

Zwei Fussballspieler kämpfen rennend um einen Ball.
Philipp Marda

Auch in diesem Beitrag geht es um Fussball. Allerdings nicht um mögliche Gewalt neben sondern um Integration auf dem Fussballfeld: Ich möchte Ihnen gerne Philipp Omar Marda vorstellen. Der in Zürich aufgewachsene Schweizer hat sich durch Fussball erfolgreich im fernen Taiwan eingelebt.

Philipp Omar Mardas Kurzbiographie tönt nach Schweizer Durchschnitt. Doch während eines Studienjahres in Taiwan vollzog er eine Wandlung und wurde zum ersten Schweizer Kicker in der Premier League, der taiwanesischen Top-Liga.

Taiwan ist zwar ein Fussball-Entwicklungsland. Doch hinterliess die Erfahrung bei Marda dennoch Spuren: Das Team, bestehend aus neun Nationalitäten, hat ihn geprägt. «Sport verbindet, das Spiel funktioniert nicht trotz, sondern gerade wegen der grossen Diversität», ist er überzeugt.

swissinfo.ch war anfangs Oktober am Weltforum für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung 2019. Marda ist einer von einigen Auslandschweizerinnen und -schweizern, die wir vor Ort getroffen haben und deren Erfahrungen wir mit Ihnen in den kommenden Wochen teilen.

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