Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Ein neuer Bankenriese auf dem Schweizer Finanzplatz? Die Gerüchte um eine Fusion von UBS und Credit Suisse sorgen für Aufregung.
Herzliche Grüsse aus Bern
Projekt Signal: Kommt die Fusion von UBS und CS?
Das würde den Bankenplatz Schweiz nachhaltig prägen: Die UBS und die Credit Suisse (CS) wollen fusionieren. Das Branchenportal Inside Paradeplatz meldete heute entsprechende Gerüchte aus dem Inneren der beiden Grossbanken.
Die neue Bank würde im globalen Vergleich zu den Riesen gehören. Die Initiative gehe von Axel Weber, dem Verwaltungsrats-Präsidenten der UBS, aus. Das Projekt mit dem Namen «Signal», sei bereits weit fortgeschritten, wie das Portal berichtet.
Für die Angestellten verhiesse das jedoch nichts Gutes: Nach einer Fusion sei mit einem Abbau von bis zu 20 Prozent der Stellen zu rechnen. Also etwa 15’000 oder mehr Stellen weltweit. In der Schweiz wären in der ersten Phase 5’000 Mitarbeitende betroffen.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von Inside Paradeplatz.
- Die Schweizer Bankenwelt befindet sich im Wandel – hier finden Sie unsere Übersicht über den Finanzplatz.
Schweizer Justiz: Haben wir ein Problem mit der Richterwahl?
Die richterliche Unabhängigkeit: Kein Thema, das sich für besonders spannende Schlagzeilen eignet. Dennoch: Ohne sie ist eine funktionierende Demokratie nicht denkbar.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Medien genau hinschauen. Und zwar auch in der Schweiz. Denn mit dem Streit, den die konservative SVP mit einem von ihr gestellten Richter vom Zaun gebrochen hat und der in den letzten Wochen für Unruhe in der Politik gesorgt hat, geht es um mehr als bloss um eine Personalie.
Es geht letztlich auch um die Frage, wie in der Schweiz die Richter gestellt werden und abgestützt sind. Kritik am heutigen Zustand der Gewaltenteilung kommt sowohl aus der Schweiz, als auch aus dem Ausland.
- Lesen Sie hier den Beitrag von Bruno Kaufmann.
- Über den Streit der SVP mit ihrem Richter Yves Donzallaz hat SRF1 berichtetExterner Link.
Corona und die Regierung: Der Bundeskanzler erzählt
Die Akzeptanz im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen ist nicht immer gleich hoch, wie nicht zuletzt Demonstrationen in Bern und anderswo zeigten. «Dass die Krise lange andauert, macht es natürlich schwieriger», sagt der Bundeskanzler Walter Thurnherr.
In einem Interview mit Watson.ch erzählt Thurnherr, wie der Bundesrat auf die Veränderungen reagierte, wie Corona unser politisches System beeinflusste und was die Schweiz machen kann, um für die nächste Krise gewappnet zu sein.
Dabei macht er interessante Aussagen. Etwa, dass der Bundesrat gar nicht so viel führen musste: «Mich hat es beeindruckt, wie in den Monaten März, April vieles wie von selber lief.»
- Lesen Sie hierExterner Link das Interview mit Bundeskanzler Walter Thurnherr auf Watson.ch
- Unseren Ticker zur Situation finden Sie hier.
Lohnrunde: 100 Franken mehr pro Monat?
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund fordert für die Lohnrunde 2020/2021 Lohnerhöhungen von bis zu 100 Franken pro Monat. In manchen Branchen und Betrieben sollen die Erhöhungen bis zu zwei Prozent betragen.
Corona könne nicht als Gegenargument gelten, sagen die Gewerkschafter: Nicht alle Unternehmen seien davon betroffen, manche könnten sogar als Krisengewinner gelten.
Wenig verwunderlich ist der Arbeitgeberverband dagegen: Die Arbeitslage erlaube das nicht, viele Firmen seien sogar noch in Kurzarbeit. Die Verhandlungen dürften dieses Jahr mit harten Bandagen geführt werden.
- Hier finden SieExterner Link den Beitrag von SRF News.
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