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Intensivstation

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Sollten die Intensivstationen des Landes dereinst tatsächlich überfüllt sein, stellt sich zwingend die Frage: Wer hat Vorrang, wer das Nachsehen? Corona-Leugner müssten dann das Feld räumen, findet Gesundheitsökonom Willy Oggier. Was meinen Sie?

Herzliche Grüsse aus Bern

Mine
Keystone / Nyein Chan Naing

Im Vorfeld der Abstimmung zur Konzernverantwortungs-Initiative will jeder Konzern ein Musterknabe sein. Warum fürchten sie sich trotzdem vor einem Ja?

Auch wenn in den Umfragen das Nein-Lager an Boden gut macht, hat die Konzernverantwortungs-Initiative nach wie vor gute Chancen. Den Grosskonzernen des Landes macht das offenbar Bauchweh.

15 Vorstandsmitglieder von Schweizer Multis forderten in einer Mitteilung die Bevölkerung dazu auf, am 29. November ein Nein in die Wahlurnen zu legen.

Die Frage drängt sich auf: Weshalb? Wenn ich nicht vorhabe, aus dem Autofenster zu spucken, kann ich doch sorgenfrei nach Marietta im US-Bundesstaat Georgia fahren, wo das Spucken aus dem Autofenster gesetzlich verboten ist, oder nicht?

Intensivstation
Keystone / Laurent Gillieron

Verwirken Corona-Leugnerinnen und -Leugner ihren Platz auf der Intensivstation? Ja, findet Gesundheitsökonom Willy Oggier und erntet dafür viel Kritik.

Was haben Raucher und Corona-Leugner gemeinsam? Beide nehmen mit ihrem Verhalten gravierende Gesundheitsrisiken in Kauf. Und doch gibt es einen wesentlichen Unterschied: Raucher stecken im Krankheitsfall wenigstens sonst niemanden an.

Nun sorgt Gesundheitsökonom Willy Oggier mit einem Vorschlag für Aufregung im Land: Er schlage vor, «dass Corona-Skeptiker ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz verwirken, falls es zu Engpässen kommt», sagte er im Interview mit Tamedia. Das entspreche letztlich dem Verursacherprinzip. Zudem fordert er saftige Bussen für Leute, die sich nicht an die Corona-Massnahmen halten.

Oggier erntet für seinen Vorschlag teils Applaus, teils heftige Kritik. Peter Schneider, der Psychoanalytiker der Nation, etwa nennt Oggiers Idee auf Twitter eine «faschistische Potenz-Phantasie».

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Mischa Stünzi

Was wenn die Intensivstationen voll sind – sollen Corona-Leugner dann das Nachsehen haben?

Gesundheitsökonom Willy Oggier sorgt mit einem Vorschlag für Aufregung im Land: Er schlage vor, «dass Corona-Skeptiker ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz verwirken, falls es zu Engpässen kommt», sagte er im Interview mit Tamedia. Das entspreche letztlich dem Verursacherprinzip. Oggier erntet für seinen Vorschlag teils Applaus, teils heftige Kritik. Was halten Sie von…

6 Kommentare
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Sportwagen in der Stadt
© Keystone / Gaetan Bally

Lärmblitzer gegen getunte Autos: Eine Parlamentskommission will gegen lästige Boliden vorgehen.

Ein aufheulender Motor, knallende Fehlzündungen und quietschende Reifen. Für einige Auto- und Motorradfahrer gehört das zum Lebensgefühl. Für die Mehrheit der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats ist das nur nervig.

Sie hat eine Motion verabschiedet, die Massnahmen gegen zu laute Fahrzeuge oder einen zu lauten Fahrstil fordert. Auch spezielle Blitzer sollen zum Einsatz kommen, die nicht die Geschwindigkeit, sondern den Lärm messen.

Mir persönlich kann das nur recht sein. Dank Elektromotor werde ich diesen Blitzern bestimmt nie zum Opfer fallen.

Totalausverkauf eines Geschäfts
Keystone / Laurent Gillieron

Bringt die zweite Corona-Welle auch eine Konkurswelle mit sich? Vieles deutet darauf hin.

Marco Lucchinetti steht normalerweise nicht im Flutlicht der Medien. Dass er dieser Tage gleich zwei der wichtigsten Nachrichtenplattformen des Landes Auskunft geben musste, zeigt, dass derzeit nicht normalerweise ist.

Lucchinetti ist Konkursbeamter und Leiter der Zürcher Konkurs-Taskforce. Und er hat momentan alle Hände voll zu tun. Jeden Tag müsse er aktuell eine Firma zu Grabe tragen, berichtet der Tages-Anzeiger. Zudem schult er zehn neue Kolleginnen und Kollegin, die der Kanton Zürich wegen der drohenden Konkurse temporär eingestellt hat.

Denn das Schlimmste steht wohl erst bevor. Im SRF-Nachrichtenmagazin 10vor10 sagt Lucchinetti, die eigentliche Konkurswelle brande erst im Februar über das Land. Dank der Corona-Schutzmassnahmen gab es dieses Jahr trotz Pandemie beispielsweise in der Gastronomie weniger Konkurse als in den Vorjahren. Diese Massnahmen seien aber im Oktober ausgelaufen, so Lucchinetti.

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