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Niqab

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Schutzmaske Pflicht, Gesichtsschleier verboten – das könnte in der Schweiz bald Realität sein, wenn die Burka-Initiative angenommen würde.

Herzliche Grüsse

Grafik
Kai Reusser / swissinfo.ch

Gestern trat Justizministerin Karin Keller-Sutter vor die Medien, um das Nein von Regierung und Parlament zur «Burka-Initiative» zu präsentieren. Die Schweiz habe kein «Verhüllungsproblem».

Ausgerechnet während der Pandemie, in der die meisten von uns fast täglich eine Maske tragen, müssen wir über ein nationales Verhüllungsverbot abstimmen. Die Schutzmasken wären zwar «aus gesundheitlichen Gründen» vom Verbot ausgenommen. Trotzdem bringt einen die Debatte zum Schmunzeln.

Ernste Miene machte – trotz Maske – Bundesrätin Karin Keller-Sutter, die vor den Medien die Argumente gegen die Initiative präsentierte: «In der Schweiz haben wir kein Problem mit der Gesichtsverhüllung», sagte die Justizministerin. Nur etwa 20 bis 30 Frauen in der Schweiz trügen einen Niqab.

Das Polizeirecht sei eine klare Kompetenz der Kantone. Es gebe Kantone mit Verhüllungs- oder Vermummungsverboten, andere hätten sich bewusst dagegen entschieden. Der Bund solle sich in dieser Frage nicht mit einem nationalen Verbot einmischen.

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Am 7. März stimmt die Schweiz über die Initiative zum Verbot der Burka und des Niqab im öffentlichen Raum ab. Teilen Sie Ihre Überlegungen mit uns.

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Steinbruch
Keystone

Heute berichten zahlreiche Schweizer Medien über den Umwelt-Skandal beim Blausee im Berner Oberland. Eine Transportfirma hat dort in einem Steinbruch hunderte Tonnen belastetes Material illegal entsorgt.

Um Deponiegebühren zu sparen hat das Berner Transportunternehmen TGC mit Schadstoffen belasteten Pressschlamm umdeklariert und mutmasslich in mehrere Gruben gekippt. Das zeigen gemeinsame Recherchen der «Rundschau» und der «Berner Zeitung».

Die Untersuchungsbehörden haben ein Strafverfahren eröffnet. Im Steinbruch darf nur sauberes und unbelastetes Material deponiert werden. Die Rückstände im Schlamm sind potenziell krebserregend.

Seit längerem ist im Blausee ein Fischsterben zu beobachten. Es stellte sich heraus, dass illegale Entsorgungen schuld daran sein könnten.

Trump
Keystone / Alessandro Della Valle

Heute findet die Inauguration von Joe Biden statt. Was vier Jahre Donald Trump für die Schweiz bedeuteten, dieser Frage ist meine Kollegin Géraldine Wong Sak nachgegangen.

Wirtschaftlich liefs rund: «Die Geschäftsbeziehungen waren wirklich gut», sagt die FDP-Abgeordnete Christa Markwalder, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats im Rückblick. 2019 wies die Schweiz ein Exportvolumen von 44 Milliarden Franken (49 Mrd. Dollar) in die USA aus.

Für den Abschluss eines Freihandels hat es nicht gereicht. Die amerikanischen Prioritäten lagen anderswo.

Für die Schweiz eine Enttäuschung: Die USA zogen sich aus dem Pariser Klimaabkommen, dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen und aus anderen internationalen Gremien zurück. Für die Schweiz ist Multilateralismus ein Eckpfeiler der Aussenpolitik.

Eine Auslandschweizer-Familie ist aus Kalifornien in die Schweiz zurückgekehrt, damit die Kinder trotz Pandemie zur Schule gehen können.

Im Juli 2020 packten Doris S. (50) und ihre Familie die Koffer und zogen nach Winterthur. Ein paar Monate später, im Oktober 2020, besuchte SWI swissinfo.ch Doris und ihre Söhne Kai (9) und Nicolas (14) für eine Podcast-Produktion (siehe unten) und um zu erfahren, wie es ihnen in den Monaten seit der Ankunft ergangen ist.

Mutter Doris hat schon immer viel Wert darauf gelegt, dass ihre beiden Kinder Schweizerdeutsch lernen, was ihnen den Einstieg in den Alltag hier erleichtert hat. Der Vater Dirck musste wegen seiner Arbeit nach wenigen Wochen zurück in die USA, was für die Familie nicht einfach ist.

Im Artikel meiner Kollegin Isabelle Bannerman erfahren Sie, was Doris nach all den Jahren im Ausland an der Schweiz überrascht hat, welche Unterschiede zwischen den Schulen in Winterthur und Kalifornien bestehen und warum die Familie länger hierbleibt als geplant.

Screenshot virtueller Talk
(screenshot)

Wir organisieren einen weiteren virtuellen Stammtisch! Diesmal auf Französisch.

SWI swissinfo.ch lädt Sie ein, daran teilzunehmen. Wir sprechen auf Französisch über: «Coronavirus: Was sind die Folgen für Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland?»

Die Coronavirus-Krise stellt die Welt auf den Kopf. Für die im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer hat sie ebenfalls schmerzhafte Auswirkungen.

Vielleicht konnten Sie nicht reisen und Ihre Familie und Freunde nicht treffen? Oder sind Sie in der Schweiz gestrandet, ohne in Ihre Wahlheimat zurückkehren zu können? Sie haben Ihr Unternehmen im Ausland gegründet und befinden sich nun in Schwierigkeiten? Oder denken Sie gar daran, zurückzukommen? Und was ist mit Impfungen?

Diese und weitere Fragen möchte SWI swissinfo.ch gerne mit Ihnen diskutieren! Laurent Perriard, stellvertretender Direktor der Konsularabteilung des EDA, wird als Experte an unserem Talk (auf Französisch) teilnehmen.

Besuchen Sie uns am Montag, den 25. Januar 2021 zwischen 13:00 und 13:45 Uhr (CET). Zur Anmeldung nutzen Sie diesen LinkExterner Link.

Sie können uns auch schon im Voraus Ihre Fragen per E-Mail stellen, indem Sie an emilie.ridard@swissinfo.ch schreiben.

Versprochen: Ein virtueller Stammtisch auf Deutsch wird später in diesem Jahr auch wieder stattfinden.

  • Hier finden Sie den ersten virtuellen Stammtisch, den SWI swissinfo.ch im Juni 2020 durchführte. Thema: Rückkehr in die Schweiz.
  • Am zweiten virtuellen Stammtisch im August 2020 diskutierten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer über die Frage «Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?»

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