Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Unterbäch im Wallis: gut 400 Einwohnerinnen und Einwohner, 7 Seilbahnen und Schlepplifte, 3 Hotels. Eigentlich nicht gerade die besten Voraussetzungen, um international für Schlagzeilen zu sorgen. Trotzdem schaffte es das Bergdorf einst sogar in die New York Times – dank 33 Unterbächerinnen.
Herzliche Grüsse aus Bern
Am 7. Februar 1971 haben die Schweizer endlich das Frauenstimmrecht angenommen.
Aus heutiger Sicht klingt es absurd, dass Frauen in der Schweiz bis vor 50 Jahren nicht abstimmen und wählen durften. Wie konnte nur jemals irgendjemand diesen Ausschluss für eine gute Idee halten?
Handkehrum ist es ebenso absurd, dass Frauen auch heute noch untervertreten sind an den Schalthebeln der Welt, dass sie immer noch weniger verdienen als Männer und dass sie im Haushalt mehr leisten. Hält eigentlich das irgendjemand für eine gute Idee?
Letztlich zeigt das alles, dass wir auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft erst die ersten Schritte unternommen haben. Es liegt noch eine weite Strecke vor uns.
- Wann wurde wo das Frauenwahlrecht eingeführt? Unsere Weltkarte zeigt, wie die Schweiz zur rückständigen Insel wurde.
- Als 1957 im 400-Seelen-Dorf Unterbäch unerlaubterweise 33 Frauen abstimmten, sorgte das sogar international für Schlagzeilen. Lesen Sie hier unsere Reportage aus dem Archiv über den illegalen Urnengang.
- Hier unser Fokus zu 50 Jahren Frauenstimmrecht.
- Sie waren damals dagegen.Externer Link Tamedia sprach mit ehemaligen Kämpferinnen gegen das Frauenstimmrecht. (Paywall)
- Was sagen junge Frauen heute zum jahrelangen Kampf für das Frauenstimmrecht? Sehen Sie hier den Beitrag von Blick TV.Externer Link
- Trotz Frauenstimmrecht. Noch längst gilt Demokratie nicht für alle. Unser Fokus zur Zweiklassen-Demokratie der Schweiz.
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Seit Montag gelten bei der Einreise in die Schweiz verschärfte Auflagen.
Ich bin ein – wie man auf Berndeutsch so schön sagt – «Reisefüdli», was sich am besten mit Weltenbummler übersetzen lässt. Die Schweiz hat zwar ihre wunderschönen Ecken, aber der Reise-Lockdown macht mir doch langsam zu schaffen.
Zahlreiche Staaten lassen keine Touristen mehr ins Land oder wenn, dann nur noch unter strengen Auflagen. Per Montag hat auch die Schweiz die Einreisebestimmungen verschärft.
Das gilt auch für Auslandschweizerinnen und -schweizer. Bevor Sie also die (alte) Heimat besuchen, informieren Sie sich, was gilt.
- In unserem laufend aktualisierten Beitrag zu Corona-Lage in der Schweiz erfahren Sie, was Sache ist.
- Auch die Kolleginnen und Kollegen von SRF News haben zusammengetragen, was Sie zu den neuen Einreisebestimmungen wissen müssenExterner Link.
- Was haben Sie getan während des Lockdowns? Ich habe ein Baumhaus gebaut. Darüber kann Familie Arnold nur lachen. Sie hat sich aus der Not im Senegal ein richtiges Haus gebaut.
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Swiss kündigt den Gesamtarbeitsvertrag mit den Pilotinnen und Piloten und sorgt damit in Bern für rote Köpfe.
Es war die Nachricht des Wochenendes. Nein, nicht Tom Bradys siebter Super-Bowl-Sieg. Die Swiss hat den Gesamtarbeitsvertrag mit der Piloten-Gewerkschaft Aeropers gekündigt. Corona setzt der Branche besonders zu. Die Fluggesellschaft wollte deshalb einen neuen Gesamtarbeitsvertrag aushandeln.
Am Samstag gab die Swiss aber bekannt, die Verhandlungen seien gescheitert. Noch bekennen sich zwar beide Seiten offiziell zur Sozialpartnerschaft. Wie es weitergeht, steht derzeit aber in den Sternen.
Sauer stösst die GAV-Kündigung linken Politikerinnen und Politikern auf. Die Airline kam in den Genuss einer milliardenschweren staatlichen Kreditgarantie. «Bei der Kreditgarantie ging es letztlich darum, das Personal zu unterstützen», sagte der grüne Ständerat Mathias Zopfi gegenüber Tamedia. Im Gespräch mit Tele Top forderte SP-Nationalrätin Céline Widmer den Bundesrat zum Handeln auf.
- Sehen Sie sich den ganzen Beitrag von Tele Top hierExterner Link an.
- Hier geht’s zum BeitragExterner Link der SonntagsZeitung und hier zur AnalyseExterner Link des Tages-Anzeigers. (Paywall)
- Was der aktuelle Streit mit dem früheren Swiss-Chef Harry Hohmeister zu tun hat, schreibt der BlickExterner Link.
In Zukunft soll die Postfinance-Karte auch im Ausland funktionieren.
Oft, wenn es die Postfinance im Zusammenhang mit der fünften Schweiz in die Nachrichten schafft, dann wegen Ärger mit Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern – etwa wegen hoher Gebühren für ihre Kunden im AuslandExterner Link, oder wenn sie Kunden in den USA gewisse Dienste verweigertExterner Link.
Nicht so die Neuigkeit, die Postfinance-Chef Hansruedi Köng im Interview mit Tamedia verkündet hat: «Wir werden die Postfinance-Karte ab nächstem Jahr mit Funktionen der international akzeptierten Debit-Mastercard kombinieren.»
Im Gespräch mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen äusserte sich Köng auch über die Aussichten einer Privatisierung der Staatsbank.
- Lesen Sie hier das ganze InterviewExterner Link. (Paywall)
- Was sich der Bundesrat von einer Privatisierung der Post-Tochter verspricht, erfahren Sie im Beitrag des Branchenportails finews.chExterner Link.
- In allen Nachbarländern seien die Postbetriebe früher oder später zu Finanzdienstleistern mutiert, schreibt die NZZ. Erfahren Sie hierExterner Link, welche Herausforderungen das mit sich bringt. (Paywall)
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