Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Die Zahlen, die ein Lausanner Arzt in einer Corona-Studie liefert, sind klar: Der Schutz von vollständig Geimpften gegen das Virus beträgt fast 95%. Doch auch dies wird die Gegnerschaft unbeeindruckt lassen.
Viele Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund!
Die Impfung schützt ganz klar gegen eine Corona-Ansteckung – eine Studie aus dem Kanton Waadt spricht eine klare Sprache. Wer nicht geimpft ist, hat ein 80 Mal höheres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken.
Olivier Duperrex, Arzt in Lausanne, untersuchte im Zeitraum der letzten beiden Juli-Wochen die Neuinfizierten: Von den 1030 gemeldeten neuen Fällen waren nur neun Personen doppelt geimpft. Die anderen 1021 hatten keine oder erst eine Impfung.
«Die Impfung wirkt. Sie wirkt sogar besser als Studien prognostizierten», sagt der Autor. Die Zahlen sind belastbar, bestätigen sich die Anteile auch in Untersuchungsgruppen von jeweils 10’000 geimpften und ungeimpften Personen.
- Ungeimpfte haben ein 80 Mal höheres Infektionsrisiko als GeimpfteExterner Link – Bericht von SRF News.
- Coronavirus: Die Situation in der Schweiz – unser tägliches Corona-Update.
- Vier Nein für impfwillige Auslandschweizer – Bericht von swissinfo.ch-Auslandschweizer-Experte Balz Rigendinger.
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Es ist unsäglich: Da wird 2019 in Basel eine Frau von zwei Männern vergewaltigt, und das Gericht schreibt ihr eine Mitschuld zu.
Ja, wir sind im 21. Jahrhundert. Ja, wir sind in der Schweiz. Ja, die Schweiz ist ein Rechtsstaat. Aber was sich ein Basler Gericht im Fall einer Klage gegen einen Vergewaltiger geleistet hat, geht nach meinem Rechtsempfinden auf keine Kuhhaut.
Das Appellationsgericht – unter Leitung einer Frau notabene – reduzierte das Strafmass für den Vergewaltiger markant, weil das Opfer, eine damals 33-jährige Frau, zuvor «falsche Signale» ausgesandt habe.
Statt 51 Monate wie im ersten Urteil gesprochen muss der Täter jetzt noch 36 Monate absitzen. Und weil die Hälfte der Strafe auf Bewährung ausgesetzt ist, kommt er bereits in diesen Tagen wieder frei.
Die drastische Strafmilderung sorgte in den Schweizer Medien – soziale inbegriffen – für einen Aufschrei. Da nützt auch die nachträgliche Rechtfertigung des Gerichts nichts mehr.
Da der zweite Täter noch minderjährig war, wird er vom Jugendgericht abgeurteilt.
- Vergewaltigungsurteil in Basel sorgt für Ärger – jetzt wehrt sich das GerichtExterner Link – Bericht von Watson.ch.
- Jetzt meldet sich das Vergewaltigungsopfer zu WortExterner Link – die Basler Zeitung gibt dem Opfer eine Stimme.
- Richterin gibt Opfer Mitschuld – Urteil sorgt für AufschreiExterner Link – Bericht des Tages-Anzeigers (Paywall).
In Afghanistan eskaliert die Gewalt durch den Vormarsch der Taliban. Die Schweiz will aber weiterhin Afghaninnen und Afghanen zurückschicken können.
Nach einem Appell der Regierung in Kabul verzichten Norwegen, Schweden und Finnland auf Rückschaffungen von Asylsuchenden. Nicht so aber Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Während Politiker:innen aus dem linken Lager die Regierung zu einem Stopp aufrufen, pochen solche aus dem rechten Lager auf einer harten Haltung.
Die Schweizer Migrationsbehörde macht derweil klar, dass sie seit 2019 niemanden mehr unfreiwillig ins Land am Hindukusch zurückgeschickt habe.
- Kann die Schweiz an Ausschaffungen nach Afghanistan festhalten? – swissinfo.ch.
- Schweiz will weiterhin Flüchtlinge nach Afghanistan abschiebenExterner Link – Bericht von SRF News.
- Türe zum Austausch mit Afghanistan steht offen – aus unserem Archiv: Mein Bericht von 2007, als es noch Anlass zu Hoffnung gab.
Wer fährt da im Luxuszug durch die Schweiz? So kann nur eine lächeln: Hollywoodstar Angelina Jolie!
Das vielbesungene Sommerloch für die Medien gibt es längst nicht mehr. Doch die schönen und schön glamourösen Sommergeschichten gibt es nach wie vor.
Eine solche hat sich dieser Tage im Orient Express abgespielt – im historischen Luxuszug, der auf dem Weg von Paris nach Venedig auch die Ostschweiz durchquert.
Statt Mord wie einst bei Agathe Christie gab es für die Kino-Ikone samt Tochter vielmehr Staunen und Spass. Aber seien wir ehrlich, bei einem Ticketpreis von 10’000 Franken pro Person wäre alles andere als beste Laune an Bord des Luxuszugs ein Fall für Jolies Rechtsanwälte…
- Mordsspass im Orient-ExpressExterner Link – Bericht im Blick.
- Angelina Jolie – Augen auf für Menschenrechte – swissinfo.ch-Bericht von 2006, als die Schauspiel-Ikone am WEF in Davos auftrat.
- Ein Leben wie auf SchienenExterner Link – Beim Start des Orient Express war auch Schweizer Bahn-Knowhow im Spiel (Blog Nationalmuseum 2019)
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