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Russische Panzer

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Russland schickt Truppen in die Ostukraine. Die Schweiz reagiert und bezeichnet die Anerkennung der zwei ostukrainischen Separatistengebiete als "Angriff auf das Minsker Abkommen".

Herzliche Grüsse aus Bern!

Russische Panzer
Keystone / Yuri Kochetkov

Die Schweiz verurteilt Russlands Vorgehen in der Ukraine.

«Ein Angriff auf die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine und das Minsker Abkommen.» Das schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einem Tweet. Das Aussendepartement verurteilt damit Russlands Anerkennung der ukrainischen Regionen in Luhansk und Donezk als unabhängige Volksrepubliken.

Die Schweizer Botschaft hat ebenfalls reagiert und erklärte, die Ukraine voll und ganz zu unterstützen. «Die Anerkennung der Regionen Luhansk und Donezk als unabhängige Volksrepubliken sei eine Verletzung des internationalen Rechts und eine Bedrohung für den Frieden auf der Welt«, zitiert SRF News die Botschaft. Die Schweiz ihrerseits hat den russischen Botschafter einbestellt.

Die Schweiz steht gegenwärtig mit mehreren Staaten in Kontakt – wegen möglicher neuer Sanktionen gegen Russland. Sie will am Mittwoch darüber informieren. Derweil kündigte Deutschland an, die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf Eis zu legen. Der Sitz der Projektgesellschaft für den Bau der Pipeline im Baltikum befindet sich übrigens in Zug.

Demo gegen Antisemitismus
Keystone / Magali Girardin

In der Schweiz kommt es immer häufiger zu antisemitischen Vorfällen.

Fast eine Verdoppelung: Von 485 auf 806 nahm die Zahl der gemeldeten antisemitischen Vorfälle in der Schweiz im letzten Jahr zu. Dies geht aus dem neuen Antisemitismus-Bericht des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) und der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) hervor.

Beschimpfungen auf der Strasse, Schändungen von Synagogen oder antisemitische Äusserungen auf Messenger-Diensten kommen immer öfter vor. Zudem hat der Bericht seit der Pandemie ein weiteres ernstzunehmendes Problem geortet, wie 20 Minuten schreibt: Vergleiche wie «Judensterne» mit der Aufschrift «ungeimpft».

Während der Pandemie hätten auch antisemitische Verschwörungstheorien im Netz stark zugenommen, zitiert SRF News den SIG-Generalsekretär. Besonders auf Telegram werden viele Fälle verzeichnet. Häufig würden Jüdinnen und Juden dort für Corona und Corona-Massnahmen verantwortlich gemacht.

Datenanalyse
Keystone / Laurent Gillieron

Bleiben wir gleich noch bei Verschwörungsmythen, nun geht’s um «QAnon».

Sie sind überzeugt davon, dass eine satanistische Elite das Blut ermordeter Kinder dazu nutzt, um ein Verjüngungsserum zu gewinnen. Das ultrarechte Netzwerk «QAnon» aus den USA ist quasi der harte Kern der Schwurblerinnen und Schwurbler.

Nun hat ein Schweizer Team herausgefunden, wer die Köpfe der wirren Truppe sind. Hinter «Q» verstecke sich «kein hochrangiges Mastermind, sondern ein Webadministrator und ein Journalist», schreiben die Tamedia-Publikationen.

Wie kamen die Sprach- und Datenfachleute darauf? Dazu verglichen sie eine Menge von Texten aus verschiedenen Foren mit dem Sprachstil einer Reihe potenzieller «Qs». Die Sprachanalyse ergab, dass es sich dabei um zwei Männer handelt. Diese streiten natürlich alles ab.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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Chinesische Skilehrerinnen und Skilehrer
Keystone / Giancarlo Cattaneo

Zum Schluss noch ein leichteres Thema: chinesische Skilehrerinnen und Skilehrer in der Schweiz.

Sie kamen 2013. Und einige blieben. Damals wurden acht chinesische Skilehrer für den Schweizer Winter ausgebildet, um das damals wachsende Interesse chinesischer Feriengäste am hiesigen Schneesport zu fördern.

Nun hoffen die Schweizer Skiregionen, dass nach den Olympischen Winterspielen in Peking wieder vermehrt chinesische Gäste auf die Ski steigen wollen. Zwar können derzeit keine Chinesinnen und Chinesen aus China selbst unterrichtet werden. Aber in Europa leben viele, die erste Schwünge im Schnee gerne in ihrer Muttersprache erlernen möchten.

Chinas Plan ist, 300 Millionen Landsleute für den Wintersport zu begeistern. Diese bevorzugten gegenwärtig aber eher Japan, «weil sie glauben, dass die Berge in der Schweiz zu steil sind«, sagt ein Unterwalliser, der in China eine Skischule eröffnet hat, gegenüber SRF News.

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