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Einfamilienhäuser

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Viele meiner gleichaltrigen Freunde und Freundinnen sind in einem Einfamilienhaus aufgewachsen. Heute leben fast alle in einer Mietwohnung. Dieser Eindruck deckt sich offenbar mit einer allgemeinen Entwicklung in der Schweiz.

Herzliche Grüsse

Einfamilienhäuser
© Keystone / Gaetan Bally

Das Einfamilienhaus wird in der Schweiz zum Auslaufmodell. «Verdichtet bauen», heisst das Gebot der Stunde.

Über 70 Prozent aller Einfamilienhäuser im Kanton Zürich sind laut einer ZKB-Studie unterbelegt. In jedem siebten Einfamilienhaus wohnt sogar nur eine einzelne Person. Die Mehrheit davon sind Seniorinnen und Senioren.

Einfamilienhäuser stehen in der Schweiz selten zum Verkauf. Nicht nur bleiben Rentner:innen so lange wie möglich in ihrem Haus wohnen, häufig geben sie es auch innerhalb der Familie weiter.

Wenn ein Einfamilienhaus doch mal verkauft wird, dann wird es häufig abgerissen, um Platz für ein Mehrfamilienhaus zu machen. Denn Bauland ist knapp und teuer.

Bundesrat
Keystone / Stefano Spinelli

Der Bundesrat, ein dysfunktionales Gremium? Die Schweizer Presse geht mit der Regierung hart ins Gericht.

Obwohl der Krieg in der Ukraine bereits sechs Wochen dauert, spricht der Bundesrat noch immer nicht mit einer Stimme, kritisiert SRF. Es bleibe der Eindruck einer Landesregierung, die nicht harmoniert und konzeptlos unterwegs sei.

Als Beispiele nennt SRF die Beurteilung der Gräueltaten in Butscha («mutmassliche Kriegsverbrechen» oder «schwere Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht»?) sowie die Übernahme der EU-Sanktionen und die neutralitätspolitisch heiklen Überflüge mit Kriegsmaterial.

Wenn sich die Schweiz aktiv auf internationaler Ebene einbringen wolle, müsse der Bundesrat wissen, was er wolle, und sich gegenseitig vertrauen, schlussfolgert SRF. «Doch scheint es damit nicht weit her zu sein. So bleibt die Frage: Ist der Bundesrat ein dysfunktionales Gremium?»

Eine Frau
SWI swissinfo.ch/Carlo Pisani

Wer Computer oder Smartphone nutzt, hinterlässt in den sozialen Netzwerken, bei Google-Anfragen und Online-Bestellungen persönliche Spuren.

Jede Internet-Nutzerin und jeder Internet-Nutzer hinterlässt digitale Spuren, so genannte Metadaten. Diese können beobachtet und möglicherweise manipuliert werden.

Zwei Schweizer Unternehmen wollen Metadaten «vernebeln», um Internetnutzer:innen vor dem Zugriff durch grosse Technologieunternehmen und staatlicher Überwachung zu schützen.

Eines der beiden Unternehmen erhält Unterstützung von der berühmten ehemaligen US-Militär-Whistleblowerin Chelsea Manning, die Misshandlungen von Gefangenen im Lager Guantanamo Bay publik gemacht hatte. Mein Kollege Matthew Allen hat mir ihr gesprochen.

Schweizer Auswanderer
Keystone / Str

Ein berühmter Auslandschweizer ist tot. Die NZZ würdigt ihn in einem Artikel.

Der Auslandschweizer und Historiker Leo Schelbert hat die Geschichtsschreibung der Schweizer Auswanderung geprägt. Nun ist er 93-jährig in den USA verstorben.

2006 wurde Schelbert, der mehr als die Hälfte seines Lebens in den USA verbracht hat, von der FDP Schweiz zum «Auslandschweizer des Jahres» gewählt. Er hat sich nie einbürgern lassen.

Schelbert vertrat die Ansicht, die Fünfte Schweiz sollte als 27. Kanton behandelt werden. Schliesslich leben unterdessen über 776’000 Schweizer:innen im Ausland.

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