The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Wolkenkratzer von Taipeh

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die Pressefreiheit ist für unsere Arbeit unerlässlich. In einem neuen Ranking hat die Schweiz leicht besser abgeschnitten als im Vorjahr. Um Freiheiten geht es auch bei der Beziehung der Schweiz zu Taiwan: Nach der Meinung einiger hat sich der Nationalrat mit dem Beschluss, die Beziehung zu intensivieren, zu viele Freiheiten herausgenommen.

Beste Grüsse aus Bern

Nationalrat im Bundeshaus
© Keystone / Peter Klaunzer

Der Nationalrat verärgert China.

Die grosse Kammer des Bundesrats hat beschlossen, den Austausch mit Taiwan zu vertiefen. Die Insel ist der fünftwichtigste Handelspartner der Schweiz in Asien und der Nationalrat möchte neben der wirtschaftlichen Beziehung auch den kulturellen Austausch pflegen.

Das ist ein konfliktträchtiger Entscheid. Denn Taiwan, eine demokratisch regierte Insel, ist Teil von China. Der Bundesrat verfolgt die Ein-China-Politik, bei der China als ein Land – nämlich die kommunistische Volksrepublik – betrachtet wird, das Taiwan miteinschliesst. Die Antwort von China liess nicht lange auf sich warten, der Entscheid werde als eine Verletzung der Ein-China-Politik wahrgenommen, sagten chinesische Diplomaten.

Die FDP und die SVP hatten den Entscheid fast geschlossen abgelehnt. SP-Nationalrat Fabian Molina stützt sich auf die Demokratie, die weltweit auf dem Rückzug sei und durch diesen Austausch gestärkt werde.

Kamera mit Mikrofon in einem Newsroom
© Keystone / Gaetan Bally

Die Pressefreiheit in der Schweiz ist «zufriedenstellend».

Wir Journalist:innen sind auf sie angewiesen: die Pressefreiheit. Sie garantiert, dass wir unserer Arbeit gefahrenfrei nachgehen können und eine hochwertige Berichterstattung abliefern können.

In der Schweiz steht es «eher gut» um die Pressefreiheit, wie das aktuelle Ranking von Reporter ohne Grenzen zeigt. Sie belegt den 12. Rang und konnte im Vergleich zum letzten Jahr zwei Plätze gut machen. Grund dafür ist vor allem das Ende der Corona-Pandemie. Während dieser habe ein gehässiges Klima vonseiten Massnahmengegner:innen geherrscht, wie Reporter ohne Grenzen mitteilt. Dieses habe von Einschüchterungen bis zu physischer Gewalt gegen Journalist:innen geführt.

Lichtschalter
© Keystone / Christian Beutler

Was die Lichtschalter über die Schweiz aussagen.

Haben Sie gewusst, dass die meisten Lichtschalter in der Schweiz von einer Firma stammen? Und dass es sich dabei um Varianten von nur zwei Modellen handelt?

Watson hat sich auf Spurensuche gemacht. Der ältere Schalter heisst Standard und ist 1969 erschienen. Er hat eine glatte Oberfläche und einen kleinen Druckknopf in der Mitte. Der Edizio, das neuere Modell aus dem Jahr 1991, hat spitze Kanten und einen grossen Knopf. Er wird oft in neuen Gebäuden verbaut.

Doch der ältere Standard ist keineswegs ein Auslaufmodell. Architekt:innen und designinteressierte Menschen schwören immer noch auf den klassischen Schalter. Und das nicht ohne Grund, sei er doch ein Musterbeispiel schweizerischer Funktionalität und Designkunst: Schlicht, zuverlässig und sicher. Andere dagegen lassen nur den modernen Edizio in ihr Haus.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin May Elmahdi Lichtsteiner

Wie kann ein Wandel in der Klimapolitik bewirkt werden?

Die Aktionen der Umweltbewegung scheinen in der breiten Bevölkerung oft Unverständnis auszulösen. Was ist Ihre Meinung?

1 Likes
72 Kommentare
Diskussion anzeigen
drei gewählte Frauen mit Blumen
© Keystone / Martial Trezzini

Darum hat es in den Kantonsregierungen der Romandie mehr Frauen.

Ein Blick auf die Kantonsparlamente der Schweiz zeigt, dass gegen Osten der Frauenanteil deutlich abnimmt. Ausnahmen sind die Kantone Solothurn (60% Frauen) und Zürich (57%). Aargau und Uri haben gar keine Frauen in der Exekutive.

In der Romandie dagegen liegt der Frauenanteil in den Kantonsregierungen immer mindestens bei 40%, ausser in den zweisprachigen Kantonen Wallis (keine Frau) und Freiburg (eine von sieben). In Genf und der Waadt haben die Frauen die Mehrheit.

Die NZZ hat die Gründe für diese Diskrepanz herausgearbeitet: Linke Parteien sind in der Romandie stärker, sie stellen tendenziell mehr Frauen. Generell sei die Offenheit der Welschschweiz für Frauen in der Politik schon immer grösser gewesen – unabhängig davon, ob sie Kinder hätten oder nicht. Und nicht zuletzt spielt auch der Stadt-Land-Graben eine Rolle.

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft