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Die Schweizer Armee stoppt den Verkauf von Bunkern.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Unterhöhlt wie ein Emmentaler Käse: Die Schweiz ist das Land der Bunker. Bis vor kurzem hat die Armee viele ihrer Bunker als nicht mehr zeitgemäss eingestuft und zum Verkauf freigegeben. Aufgrund des Kriegs in der Ukraine wurde dieser Verkauf aber nun gestoppt.

Herzliche Grüsse aus Bern

Die Schweizer Armee hat als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine den Verkauf von Bunkern gestoppt.
© Peter Gerber

Reaktion auf Ukrainekrieg: Schweizer Armee stoppt Verkauf von Bunkern.

Wollten Sie schon immer einen alten Armeebunker ihr Eigen nennen? Diesen Traum müssen Sie jetzt noch ein bisschen auf Eis legen, denn der Armeechef hat beschlossen, den Verkauf von Bunkern vorübergehend zu stoppen.

Grund dafür ist der Ukrainekrieg, wie Armeechef Thomas Süssli im Interview mit dem Tages-Anzeiger erklärt. Der Angriffskrieg von Russland hat auch Auswirkungen auf die Schweiz. Man setzt wieder mehr auf Verteidigung und Spionageabwehr.

Damit die Schweizer Armee nicht mit einem Bombenangriff ausser Gefecht gesetzt werden kann, wird jetzt dezentralisiert. Da kommen auch Bunker ins Spiel, deren Standorte zwar bekannt sind, die aber gemäss Süssli trotzdem noch wichtige Aufgaben für die Armee übernehmen können. «Wir müssen das nehmen, was wir haben», sagt er.

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Heute beginnt für Tausende Studierende das neue Semester.
© Keystone / Christian Beutler

Heute beginnt für Tausende von Studierenden das Herbstsemester an der Uni. Doch sie würden gern auch ein bisschen mehr Homeoffice machen.

Für mich ist nicht der Januar, sondern der September der Monat des Aufbruchs. Denn in diesem Monat nahm jeweils das Herbstsemester seinen Anfang. Eine neue Chance, um dieses Mal alle Vorlesungen seriös nachzubearbeiten und genug früh mit dem Schreiben der Seminararbeiten zu beginnen. Das waren meine Neujahrsvorsätze, und sie hielten etwa bis Ende Oktober. Die gute Laune zum Semesterstart hielt aber deutlich länger.

So wie mir damals geht es jetzt Tausenden von Studierenden, viele von ihnen treten heute ihr allererstes Semester an einer Hochschule in der Schweiz an. Sie haben Glück, sie dürfen sich an der Uni tummeln und ihre neuen Kolleg:innen live kennenlernen, und nicht nur via Onlinemeeting, wie es vor wenigen Jahren der Fall war.

Doch das Bedürfnis nach virtuellen Lehrveranstaltungen ist weiterhin da, wie ein Artikel der Berner Zeitung zeigt. Die Dozierenden fürchten jedoch, am Schluss nur noch für die Kamera zu unterrichten.

Eine Auslandschweizerin erzählt von ihrem Leben auf den Seychellen.
DeAgostini/Getty Images

Wie ist es, im Ferienparadies Seychellen zu leben? Oder: Manche Probleme sind ortsunabhängig.

Nachbar:innen sind Segen und Fluch zugleich. Das wissen Sie sicher selber, und die Auslandschweizerin Corina Fässler auf den Seychellen erlebt momentan, wie belastend eine schlechte Nachbarschaft sein kann.

Obwohl, in ihrem Fall kann vermutlich nicht von einem gewöhnlichen Nachbarn gesprochen werden. Der Mann, der ihr Probleme bereitet, ist eher ein Hausbesetzer, denn er wohnt in ihrem Haus und zahlt keine Miete. Er wohnte schon dort, als Fässler das Haus kaufte, und er weigert sich seither, auszuziehen.

Doch das Leben auf den Seychellen hat auch positive Seiten. Seit Corina Fässler im Inselparadies lebt, hat sie keinen Sonntagsblues mehr. Und das Fernweh ist auch verschwunden.

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Bald geht die aktuelle Legislaturperiode zu Ende. Wer hat am meisten Vorstösse eingereicht?
Keystone / Peter Klaunzer

Die Legislatur geht zu Ende: Welche Politker:innen haben am fleissigsten Motionen eingereicht?

Noch einen Monat bis zu den Wahlen, dann ist wieder eine Legislatur vorbei. Diese dauern jeweils vier Jahre. Ganz schön viel Zeit für die Politiker:innen, um ihre Anliegen durchzubringen, würde man meinen.

Wie eine Analyse von SRF zeigt, nutzen die Parlamentarier:innen in Bern diese Zeit unterschiedlich. SRF hat ausgewertet, wer wie viele Vorstösse lanciert hat. Aber nicht nur die Zahl ist entscheidend, die Analyse zeigt auch, wer damit erfolgreich war.

Eine schwingt bei der Auswertung obenaus: Die Grüne Nationalrätin Meret Schneider hat ganze 45 Motionen eingereicht. Zwei davon waren erfolgreich. Sie sagt auf Anfrage von SRF, dass sie mit einer Motion auch mal nur Aufmerksamkeit für ein Thema generieren will. 21 Parlamentarier:innen haben in der laufenden Legislatur keine Motion eingereicht. Ist das faul oder schlau?

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