Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Unterhöhlt wie ein Emmentaler Käse: Die Schweiz ist das Land der Bunker. Bis vor kurzem hat die Armee viele ihrer Bunker als nicht mehr zeitgemäss eingestuft und zum Verkauf freigegeben. Aufgrund des Kriegs in der Ukraine wurde dieser Verkauf aber nun gestoppt.
Herzliche Grüsse aus Bern
Reaktion auf Ukrainekrieg: Schweizer Armee stoppt Verkauf von Bunkern.
Wollten Sie schon immer einen alten Armeebunker ihr Eigen nennen? Diesen Traum müssen Sie jetzt noch ein bisschen auf Eis legen, denn der Armeechef hat beschlossen, den Verkauf von Bunkern vorübergehend zu stoppen.
Grund dafür ist der Ukrainekrieg, wie Armeechef Thomas Süssli im Interview mit dem Tages-Anzeiger erklärt. Der Angriffskrieg von Russland hat auch Auswirkungen auf die Schweiz. Man setzt wieder mehr auf Verteidigung und Spionageabwehr.
Damit die Schweizer Armee nicht mit einem Bombenangriff ausser Gefecht gesetzt werden kann, wird jetzt dezentralisiert. Da kommen auch Bunker ins Spiel, deren Standorte zwar bekannt sind, die aber gemäss Süssli trotzdem noch wichtige Aufgaben für die Armee übernehmen können. «Wir müssen das nehmen, was wir haben», sagt er.
- Kampf gegen Drohnen und Cyber-Attacken: Lesen Sie hier, wie der Süssli die Schweizer Armee gegen eine Bedrohung von aussen rüstet – Artikel des Tages-AnzeigersExterner Link (Paywall).
- Auch Watson hat das Thema aufgegriffen.Externer Link
- Vor Kurzem hat die Armee mit einem Bild von betenden Muslimen für Aufregung gesorgt – Artikel von SWI swissinfo.ch.
- Falls Sie tatsächlich einen Armeebunker kaufen möchten, muss ich Sie leider enttäuschen. Für Privatpersonen ist das nicht ganz einfach, wie Sie diesem Artikel von Blue News entnehmen könnenExterner Link
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Heute beginnt für Tausende von Studierenden das Herbstsemester an der Uni. Doch sie würden gern auch ein bisschen mehr Homeoffice machen.
Für mich ist nicht der Januar, sondern der September der Monat des Aufbruchs. Denn in diesem Monat nahm jeweils das Herbstsemester seinen Anfang. Eine neue Chance, um dieses Mal alle Vorlesungen seriös nachzubearbeiten und genug früh mit dem Schreiben der Seminararbeiten zu beginnen. Das waren meine Neujahrsvorsätze, und sie hielten etwa bis Ende Oktober. Die gute Laune zum Semesterstart hielt aber deutlich länger.
So wie mir damals geht es jetzt Tausenden von Studierenden, viele von ihnen treten heute ihr allererstes Semester an einer Hochschule in der Schweiz an. Sie haben Glück, sie dürfen sich an der Uni tummeln und ihre neuen Kolleg:innen live kennenlernen, und nicht nur via Onlinemeeting, wie es vor wenigen Jahren der Fall war.
Doch das Bedürfnis nach virtuellen Lehrveranstaltungen ist weiterhin da, wie ein Artikel der Berner Zeitung zeigt. Die Dozierenden fürchten jedoch, am Schluss nur noch für die Kamera zu unterrichten.
- Wie funktioniert das Schweizer Hochschulsystem und wie können Studierende aus dem Ausland sich an Schweizer Unis einschreiben? Unser Video frischt Ihr Wissen über das Schweizer Hochschulsystem auf.
- Hier können Sie den Artikel der Berner Zeitung über die Forderungen der StudierendenExterner Link nach mehr Onlinevorlesungen lesen.
- Der Tages-Anzeiger greift den Uni-Neulingen unter die Arme und liefert praktische Tipps zum StudienanfangExterner Link (Paywall).
- Die ETH schliesst in Uni-Rankings regelmässig sehr gut ab. Im Interview mit SWI swissinfo.ch erklärt der Rektor, wie die Hochschule ihren internationalen Spitzenplatz wahren kann.
Wie ist es, im Ferienparadies Seychellen zu leben? Oder: Manche Probleme sind ortsunabhängig.
Nachbar:innen sind Segen und Fluch zugleich. Das wissen Sie sicher selber, und die Auslandschweizerin Corina Fässler auf den Seychellen erlebt momentan, wie belastend eine schlechte Nachbarschaft sein kann.
Obwohl, in ihrem Fall kann vermutlich nicht von einem gewöhnlichen Nachbarn gesprochen werden. Der Mann, der ihr Probleme bereitet, ist eher ein Hausbesetzer, denn er wohnt in ihrem Haus und zahlt keine Miete. Er wohnte schon dort, als Fässler das Haus kaufte, und er weigert sich seither, auszuziehen.
Doch das Leben auf den Seychellen hat auch positive Seiten. Seit Corina Fässler im Inselparadies lebt, hat sie keinen Sonntagsblues mehr. Und das Fernweh ist auch verschwunden.
- Sie hat ihr Glück gefunden – Hausbesetzer zum Trotz: Lesen Sie hier die spannende Geschichte von Corinna Fässler – Artikel in der Sonntagszeitung (Paywall)Externer Link.
- Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen in der Ferne fehlen. Zum Beispiel gutes Brot, wie unser Artikel über eine Schweizer Bäckerei in London zeigt.
- Kein Brot und auch kein Nachbar, aber das wollte ich Ihnen noch zeigen: In Freiburg hat ein Hobbygärtner die vermutlich grösste Kartoffel dieses Jahres geerntet – Artikel im BlickExterner Link.
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Die Legislatur geht zu Ende: Welche Politker:innen haben am fleissigsten Motionen eingereicht?
Noch einen Monat bis zu den Wahlen, dann ist wieder eine Legislatur vorbei. Diese dauern jeweils vier Jahre. Ganz schön viel Zeit für die Politiker:innen, um ihre Anliegen durchzubringen, würde man meinen.
Wie eine Analyse von SRF zeigt, nutzen die Parlamentarier:innen in Bern diese Zeit unterschiedlich. SRF hat ausgewertet, wer wie viele Vorstösse lanciert hat. Aber nicht nur die Zahl ist entscheidend, die Analyse zeigt auch, wer damit erfolgreich war.
Eine schwingt bei der Auswertung obenaus: Die Grüne Nationalrätin Meret Schneider hat ganze 45 Motionen eingereicht. Zwei davon waren erfolgreich. Sie sagt auf Anfrage von SRF, dass sie mit einer Motion auch mal nur Aufmerksamkeit für ein Thema generieren will. 21 Parlamentarier:innen haben in der laufenden Legislatur keine Motion eingereicht. Ist das faul oder schlau?
- Lesen Sie hier im Artikel von SRFExterner Link, warum ein erfahrener Politiker auf Motionen verzichtet und wer mit seinen Vorstössen am meisten Erfolg hatte.
- Europafrage, Erbschaftssteuern, digitale Schweiz: Die Herbstsession bringt Themen, die Sie als Auslandschweizer:in direkt betreffen, wie Sie im Artikel meines Kollegen Balz Rigendinger lesen können.
- Streichen, Kumulieren, Panaschieren: Damit Ihre Stimme nicht an einer Formalität scheitert, haben wir hier erklärt, was man beim Wählen beachten muss.
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