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Alte Menschen an einer Veranstaltung

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die Stimmungsmache gegen Sie hat im Vorfeld der Abstimmung über eine 13. Rente der AHV zugenommen. Was sagt die Politik? Wir liessen zwei Nationalrätinnen darüber diskutieren.

Herzliche Grüsse aus Bern

Diskussionsrunde mit drei Frauen
swissinfo.ch

Profitieren Schweizer Rentnerinnen und Rentner im Ausland übermässig?

Eine einfache Grafik sorgte Ende letztere Woche für Aufregung, schreibt mein Kollege Balz Rigendinger: Sie zeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland eine 13. AHV-Rente viel stärker befürworten als Bürgerinnen und Bürger im Inland. Ganze 80% sprachen sich in einer Umfrage der SRG dafür aus.

Die Abstimmung über eine 13. AHV-Rente findet am 3. März statt. Aufgrund der Umfrage schaukelte sich die Stimmung hoch, bis ein bekannter Podcaster diesen Satz äusserte: «Auslandschweizer sind die grössten Egoisten, die es gibt.»

In unserem Diskussionsformat «Let’s Talk» haben wir zwei Nationalrätinnen die Klingen kreuzen lassen. Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer hatten die Möglichkeit, per Videocall an der lebhaften Diskussion teilzunehmen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Verlieren Auslandschweizer:innen im Inland an Sympathie?

Warum denken Sie, ist die Stimmung gegenüber den Auslandschweizer:innen im Inland zunehmend kritisch?

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Daniel Sormanni
Thomas Kern / swissinfo.ch

Während andere ihre Pension geniessen, hat er sich neu ins Eidgenössische Parlament wählen lassen.

«Rachsüchtig und kompromisslos, aber nicht bereit, sich in politische Schubladen stecken zu lassen.» So beschreibt mein Kollege Samuel Jaberg den neu ins Parlament in Bern gewählten Nationalrat Daniel Sormanni. Der 73-Jährige politisiert für die Genfer Mini-Partei Mouvement citoyens genevois (MCG).

Er wolle in Bern keine Statistenrolle spielen, sagt er im Gespräch. Krankenversicherungen und Renten sind seine Kerngebiete, in denen er sich im Parlament einbringen will. «Zählen Sie nicht darauf, dass ich aufhöre, jene Fragen zu stellen, die unangenehm sind», warnt er.

Das Porträt von Sormanni ist das erste unserer Serie «Die Neuen unter der Bundeshauskuppel», die wir im Verlauf der nächsten Wochen publizieren werden.

Bundespräsidentin Viola Amherd, links, und der Premierminister der Volksrepublik China, Li Qiang, inspizieren eine Ehrengarde
© Keystone / Peter Klaunzer

Die Schweiz und ihre neue China-Strategie.


Es ist kompliziert. So lässt sich gegenwärtig wohl der Beziehungsstatus zwischen der Schweiz und China beschreiben. Denn die Schweiz muss dieses Jahr ihre neue Strategie zum Umgang mit dem Riesenreich ab 2025 definieren.

Verschiedene Länder haben angesichts der wachsenden Sicherheitsbedenken betreffend der Innen- und Aussenpolitik Chinas bereits ihre Strategien überarbeitet. Stichwort ethnische Minderheiten, Taiwan und Hongkong.

Derweil eiert die Schweiz herum und will es allen recht machen. Denn für ihre Exportwirtschaft steht viel auf dem Spiel. So verhängte die Schweiz etwa keine Sanktionen gegen China wegen den Menschenrechtsverletzungen an der uigurischen Minderheit im Land.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Katy Romy

Sind Sie im Rentenalter ausgewandert, weil Sie in der Schweiz nicht über die Runden kommen?

Jedes Jahr ziehen Schweizer:innen ins Ausland, um finanziellen Schwierigkeiten in der Schweiz zu entgehen. Sind Sie auch in dieser Situation?

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Altes Plakat: Schwarzfahren, unfair!
Keystone / Archive

Immer mehr Menschen in der Schweiz fahren schwarz.

Es werden immer mehr: Schwarzfahren scheint in der Schweiz ein regelrechtes Hobby zu sein. So zeigen die neusten Zahlen, dass unterdessen fast eine Million Menschen im nationalen Register der ÖV-Branche eingetragen sind. Und die Zählung umfasst natürlich nur jene, die beim Schwarzfahren erwischt werden. Das Register ist dynamisch, nach zwei Jahren wird ein Eintrag gelöscht.

Grund für die Zunahme seien die zunehmenden Gästezahlen im öffentlichen Verkehr nach der Covid-19-Pandemie. Darunter scheinen auch immer mehr notorische Schwarzfahrende zu sein, die für 30 Prozent aller Vorfälle verantwortlich sind.

Die Branche spreche jetzt darüber, im Wiederholungsfall die Schraube anzuziehen, schreibt der Tages-Anzeiger. Hingegen soll das erste Mal weniger als bisher bezahlt werden müssen. «Ob eine solche Regelung in der Branche ankommt?», fragt der Tages-Anzeiger.

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