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Zürich (awp) - Für die Handy-Kunden der Swisscom gibt es in diesem Jahr eine wichtige Änderung. Der Telekomkonzern wird die automatische Vertragsverlängerung im Mobilfunk noch 2011 abschaffen. Das Unternehmen bestätigte am Montag entsprechende Recherchen von AWP.
Der Plan stehe im Zusammenhang mit anderen Massnahmen zur Verbesserung des Kundendienstes, wie beispielsweise der Einführung einer Kostenlimite beim Daten-Roaming im ersten Halbjahr 2011, erklärte der Marktführer weiter. Die finanziellen Auswirkungen könnten derzeit nicht beziffert werden.
Analysten rechnen derweil mit "sehr begrenzten" Folgen für den Telekomkonzern. Die Swisscom-Kunden zeigten ohnehin eine relativ geringe Wechselbereitschaft, sagte ein Experte gegenüber AWP.
Die sogenannten Rollover-Verträge waren im Mobilfunk bisher Standard. Der Vertrag verlängerte sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch, wenn der Kunde nicht rechtzeitig kündigte.
In der Schweiz gab es Ende 2010 insgesamt rund 9,3 Mio Mobilfunkanschlüsse. Marktführerin Swisscom hielt mit 5,8 Mio Kunden rund 62% der Marktanteile, gefolgt von Sunrise und Orange auf den Plätzen zwei und drei.
Bei der Swisscom-Konkurrenz bleibt vorerst alles beim Alten. Es seien derzeit keine Änderungen bei der automatischen Vertragsverlängerung geplant, teilten Orange und Sunrise auf Anfrage mit.
Im Festnetz sind die sogenannten Rollover-Verträge aber unüblich - zumindest bei den grossen Anbietern. Cablecom verzichtet seit Januar 2011 darauf und Swisscom sieht bei Digitalfernsehen, Internet und Festnetzanschluss ebenfalls keine automatische Verlängerung vor.
cc/ra

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