Tarifverbund Passepartout hebt Preise um 3,7 Prozent an
Bahn- und Busfahren in den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden wird ab dem 13. Dezember im Schnitt um 3,7 Prozent teurer. Die höheren Preise seien wegen den gestiegenen Kosten nötig, teilte der Tarifverbund Passepartout mit.
(Keystone-SDA) Bereits im März hatte die Branche des öffentlichen Verkehrs eine Tariferhöhung angekündigt. Schweizweit steigen die Preise um 3,6 Prozent, wie Alliance Swiss Pass am Dienstag mitteilte. Zeitgleich hat auch der Tarifverbund der Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden seine Anpassungen bekannt gegeben.
Nicht alle Billette und Abos verteuern sich im selben Ausmass. Gemäss der Mitteilung muss für Einzelfahrausweise im Durchschnitt 3,1 Prozent mehr bezahlt werden. Kurzstreckenbillette zum reduzierten Preis werden dagegen nicht teurer. Die Tarife für die Abonnemente werden um 3,9 Prozent angehoben.
Wer eine Mehrfahrtenkarte für das Passepartoutgebiet löst, profitiert künftig von keiner Vergünstigung mehr. Begründet wurde dies damit, dass es im nationalen Verkehr keinen solchen Rabatt gebe.
Wie der Tarifverbund festhielt, bleibt das Flexiabo, das zum Reisen an hundert frei wählbaren Tagen berechtigt, erhalten. Auch Sparbillette für Frühbucher werden innerhalb des Passepartoutgebiets weiterhin angeboten.
Auch Dampferfahrten werden teurer
Die Preise für die Billette anheben wird auch die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV). In einer Mitteilung begründete sie dies am Dienstag damit, dass die Durchschnittserträge pro Fahrgast stagnierten und grosse Investitionen geplant seien.
Die SGV sei privatwirtschaftlich organisiert und erbringe touristische Schifffahrtsleistungen, teilte sie mit. Im Gegensatz zum Regionalverkehr seien diese nicht abgeltungsberechtigt. Sie müsse damit die Mittel für den Betrieb, den Unterhalt und die Investitionen selber erwirtschaften, erklärte die SGV.