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Bruttoinlandprodukt im Aufwind

Dank höherer Inlandnachfrage ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) im 2. Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal um 0,9% gestiegen. Gegenüber dem 2. Quartal 2009, dem Tiefstpunkt der Rezession, hat sich das BIP um 3,4% erhöht.

Für das Wirtschaftswachstum im Inland sei vor allem die höhere Investitionstätigkeit der Unternehmen verantwortlich, schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

Die Bruttoanlage-Investitionen stiegen um 2,1%, wobei die Bauinvestitionen mit 1,3% etwas weniger stark zulegten. Die Ausrüstungs-Investitionen wuchsen um 2,8%.

Saisonbereinigt lag der private Konsum im zweiten Quartal auf demselben Wert wie im Vorjahr. Weniger ausgegeben haben Konsumenten aber für Nahrungsmittel, Getränke, für die Gesundheit, Freizeit und die Kultur. Der Staatskonsum war erneut rückläufig (-0,1%).

Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen insgesamt um 1,7%. Dabei entwickelten sich die Warenausfuhren mit 0,1% aber schwächer als die Exporte von Dienstleistungen (+5,3%). Die Importe verzeichneten insgesamt ein Wachstum von 4,6%.

Das Seco schätzt die Wachstumsaussichten für 2010 leicht besser ein als bisher (1,8% anstatt 1,4%). Dagegen wird die BIP-Prognose für 2011 angesichts gestiegener aussenwirtschaftlicher Risiken leicht gesenkt (1,6% statt 2,0%).

Positiv eingeschätzt werden die Aussichten für den Arbeitsmarkt. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit dürfte jedoch langsamer verlaufen.

swissinfo.ch und Agenturen


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